Langenweddingen l An der Deckung der „Mannschaft aus Granit“ – wie die SVL-Handballer von den Fans besungen werden – bissen sich die Calbenser vor allem in der zweiten Halbzeit die Zähne aus. Das war auch die Grundlage für den 25:20-Sieg des SV Langenweddingen gegen die TSG Calbe in der Sachsen-Anhalt-Liga.

Starke Deckung der Schlüssel zum Erfolg

„Die Deckung war ganz stark – auch die beiden Torhütern dahinter. Antek (Andreas Wisotzky) hat gut gehalten und auch Matze (Matthias Krüger) hat nach seiner langen Verletzungspause gleich einen guten Einstand gehabt und zwei Siebenmeter pariert“, lobte Trainer Christian Stark.

Bis zum 8:7 in der 19. Minute lagen die beiden Tabellennachbarn stets auf Augenhöhe, jeder Vorsprung wurde umgehend vom Gegner egalisiert. Nach einem Foul an Stefan Schult in der 20. Minute sah dann Calbes Felix Kralik die Rote Karte. Die anschließende Überzahl nutzte Tobias Deutscher, um den SVL erstmals auf zwei Tore vom Gegner abzusetzen.

Beim 12:9 durch einen von Mathias Knorr verwandelten Siebenmeter waren es schon drei Tore. Zur Pause hatte Calbe aber wieder zum 13:12 aufgeschlossen.

Kasten wird vernagelt

Nach dem Kabinengang ließen die Sülzetaler dann nur noch acht Treffer der Gäste zu. Unterdessen zeigten Erik Merkel und Alexander Rohr ein gutes Zusammenspiel beim SVL und auch Stefan Schult brachte eine bärenstarke kämpferische Leistung, auch wenn er kein Tor erzielte. Die meisten SVL-Treffer erzielte Denny Friedl (8), obwohl die Gäste ihm besondere Aufmerksamkeit schenkten.

Das nächste Spiel bestreitet der SV Langenweddingen am Sonntag, 15 Uhr, beim HBC 53 Wittenberg/Jessen. Abfahrt – auch für interessierte Fans – ist in Langenweddingen bereits um 11 Uhr.

SV Langenweddingen: Krüger, Wisotzky - Merkel (2 Tore), Wundrack, Lücke, Bollmann, Elschner, Friedl (8), Knorr (6), Türmer (1), Deutscher (4), Rohr (4), S. Schult

Siebenmeter: SVL 4/4; Calbe 6/8; Zeitstrafen: SVL 4; Calbe 8; Disqualifikation: Felix Kralik (Calbe, 20. Minute)