Klein Oschersleben l Das Heimspiel des LSV 90 Oschersleben gegen den Tabellenfünften aus Magdeburg war kein Handball-Leckerbissen. Beide Mannschaften taten sich im Angriffsspiel recht schwer. Technische Fehler und unnötige Ballverluste prägten über weite Strecken das Spiel. Am Ende stand ein 18:18 auf der Anzeigetafel.

Gefestigte Abwehr des LSV Oschersleben

Auf LSV-Seite war aber wieder eine gefestigte Abwehr zu erkennen. Nach langer Verletzungspause zeigte Dennis Pohl ein starkes Comeback in Abwehr und Angriff.

Das Spiel gestaltete sich in den ersten fünf Minuten ausgeglichen. Danach hatten sich die Gäste leichte Vorteile erspielt und der LSV lag mit 3:6 Toren zurück (13.). Hätte Mathias Engelhardt im Tor in dieser Zeit nicht noch drei klare Chancen vereitelt, wäre der Rückstand für die Gastgeber noch höher ausgefallen. Im Angriff der Hausherren war sehr viel Sand im Getriebe. Nur Sven Garnatz wusste aus dem Rückraum zu gefallen.

Unentschieden schon zur Halbzeit

Da aber auch die TuS-Männer im Abschluss einige technische Fehler zeigten, konnte das LSV-Team wieder verkürzen. Ein schönes Anspiel von Sven Garnatz verwandelte Dennis Pohl von der Außenposition mit einem Dreher zum 6:7 (17. ). Bis zur Halbzeit dominierten beide Abwehrreihen. Dadurch wurden nur wenige Tore auf beiden Seiten erspielt. Nach dem 10:10 durch Sven Garnatz ging es in die Kabinen.

Auch in der zweiten Halbzeit war die Abwehr der Heimsieben um Nico Kernchen und Dennis Pohl stabil. Nur im Angriff haperte es weiter. Der Rückraum strahlte zu wenig Torgefahr aus. Das Ergebnis waren nur acht Tore in der zweiten Hälfte, davon steuerte Paul Thiel drei wichtige bei. In der 40. Minute ging der LSV 90 Klein Oschersleben mit einen verwandelten Siebenmeter durch Sven Garnatz zum ersten Mal in Führung (13:12). Das Spiel blieb aber schwach. Die Chancenverwertung wurde einfach nicht besser. In der 47. Minute lagen die Gäste wieder mit 14:16 Toren in Front.

LSV 90 Klein Oschersleben kämpft

Doch der LSV 90 Klein Oschersleben kämpfte, gab nicht auf und erzielte bis zur 51. Minute noch einmal drei Tore in Folge. Nach einer Überzahlsituation war es Lars Dedecke, der in der 54. Minute das letzte Tor der Partie einnetzte. Bis zum Schlusspfiff tat sich dann in diesem eher unterdurchschnittlichem Spiel nicht mehr viel.

Ob dies ein Punktgewinn oder ein -verlust im Abstiegskampf war, zeigt sich erst am Ende der Saison. Am Sonntag möchte der LSV 90 Klein Oschersleben in Stendal den ersten Auswärtssieg in dieser Saison mit nach Hause nehmen.

LSV 90 Klein Oschersleben: Engelhardt – Kernchen, Garnatz (7 Tore), Sommer, von Zabiensky, Römer, Dedecke (1), Ehelebe (2), Pohl (3), Thiel (3), Behrens, Florian Langenbeck (1), Suttner (1).