Klötze l Mit dabei waren selbstverständlich auch die beiden altmärkischen Hallenkreismeister - der SSV 80 Gardelegen und der 1. FC Lok Stendal.

SSV setzt sich überraschend durch

Beide Mannschaften spielten bei der Landesmeisterschafts-Vorrunde stark auf, doch nur der Landesliga-Vertreter aus Gardelegen konnte sich am Ende überraschend souverän als Erster für die Endrunde qualifizieren. Die Lok-Kicker scheiterten indes mit acht Zählern nur hauchdünn am Weiterkommen. Die Endrunde wird am 1. Februar 2020 (11 Uhr) in Beetzendorf stattfinden, womit die 80er als westaltmärkischer Vertreter den vermeintlichen Heimvorteil auf ihrer Seite haben.

Der SSV 80 Gardelegen knüpfte bei der Hallenlandesmeisterschafts-Vorrunde nahtlos an die starke Form der Hallenkreismeisterschaft an und setzte sich dabei gegen so manchen Verbandsligisten durch. Der SSV startete mit einem 3:1-Erfolg über den VfB Ottersleben, ehe im anschließenden Altmarkderby gegen den 1. FC Lok Stendal ein 1:1-Remis heraussprang. In der dritten Partie zeigten die 80er, dass auch die Moral ein wichtiger Faktor sein kann.

Gegen Halberstadt lag Gardelegen bereits früh mit 0:2 hinten, konnte die Partie aufgrund einer starken Schlussphase aber noch mit 3:2 gewinnen. Dieser Sieg gab dem SSV noch einmal Auftrieb. So wurde der Haldensleber SC mit 3:1 und der SV Blau-Weiß Könnern mit 4:0 abgefertigt, womit schließlich ein souveräner erster Platz zu Buche stand. Dahinter landeten Halberstadt und Haldensleben auf den Rängen zwei und drei.

Lok lässt große Chance liegen

Für den 1. FC Lok Stendal hat es indes nicht zum Weiterkommen gereicht. Die Ostaltmärker starteten zunächst mit zwei Punkteteilungen gegen Halberstadt und Gardelegen. Anschließend hatten die Stendaler aber das Glück auf ihrer Seite und konnten Könnern sowie Ottersleben jeweils knapp mit 1:0 bezwingen. In der letzten Partie gegen Haldensleben hätte dem 1. FC Lok bereits ein Remis zum Weiterkommen gereicht. Weil diese Partie in der Schlussphase noch mit 0:2 verloren ging, zog stattdessen der HSC als Dritter in die Endrunde ein.

Mit deutlichem Abstand dahinter folgten Könnern und Ottersleben. Beide Mannschaften hielten zwar phasenweise passabel mit, konnten insgesamt aber kein Wort um die Endrunden-Tickets mitreden.