Gardelegen l Am Sonntag besiegten die Schützlinge von Michael Kutschki die SG Gerwisch/Möser/Schermen auf eigenem Rasen deutlich mit 7:0 (4:0) und festigten damit die Spitzenposition in der aktuellen Tabelle.

Während die Gardelegener das Klassement mit 36 Punkten, 67:8 Toren und mit großem Vorsprung anführen, müssen sich die Gerwischer weiter mit dem Abstiegskampf befassen. Mit ihren elf Zählern rangieren sie nur ganz knapp über dem Strich.

Trainer zufrieden mit seinen Schützlingen

Und auch spielerisch lief diesmal so ziemlich alles wie gewünscht beim SSV. Zuletzt stimmten zwar immer die Ergebnisse, doch im spielerischen Bereich war immer viel Luft nach oben. „Diesmal haben wir wirklich ein tolles Spiel abgeliefert. Es hat alles sehr gut funktioniert und wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen. Wir haben gut von hinten herausgespielt, die Fehlerquote beim Passspiel war niedrig und sogar über die Standards sind wir zum Erfolg gekommen. Da kann man wirklich nicht meckern“, so ein sehr zufriedener SSV-Coach Michael Kutschki nach der Partie.

Die begann auch gleich furios. Zunächst verpasste aber Torjäger Max-Morten Schubert die ersten Möglichkeiten, doch nach knapp zehn Minuten war der Bann gebrochen. Mika Helmuth zog ab und netzte zur verdienten Führung ein. Die Gäste hatten es indes schwer, überhaupt aus der eigenen Hälfte zu kommen. Zu kompakt und sicher stand die SSV-Abwehr um Mick Verter und David Scheinert. Keeper Mattes Schulze verlebte daher einen sehr ruhigen Arbeitstag.

Vier Tore zur Halbzeit

In der Folge rollte ein Angriff nach dem anderen auf das SG-Tor zu. Nach einer Viertelstunde belohnte sich dann auch Schubert mit einem Treffer selbst. Per Kopf brachte er nämlich das 2:0 (15.) auf die Anzeigetafel. Spätestens aber, als Ylber Morina, nach toller Vorarbeit von Jordi Knipp, auf 3:0 (29.) erhöhen konnte und nur Augenblicke später Mika Helmuth per Innenpfostenschuss (32.) sogar noch das 4:0 nachlegte, war die Entscheidung praktisch gefallen. Kurz danach ging es in die wohlverdiente Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel knüpften die Platzherren auch sofort wieder da an, wo sie in Hälfte eins aufgehört hatten. Und wieder dauerte es nur zehn Minuten, ehe der nächste Treffer fallen sollte. David Scheinert wurde im 16er gefoult - Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte Felix Kutschki sicher zum 5:0 (45.) für den SSV.

Scheinert trifft per Freistoß

Der Torhunger der Gastgeber war damit aber noch längst nicht gestillt. Nur zwei Minuten nach dem Foulstrafstoß war Scheinert nämlich selbst zur Stelle. Er verwertete einen Freistoß aus etwa 22 Metern Torentfernung - das Spielgerät schlug im linken Torwinkel ein - zum 6:0 und machte damit das halbe Dutzend voll. Bis hierhin war von den Gästen offensiv so gut wie nichts zu sehen. Das sollte sich allerdings erst in der Schlussphase ändern.

Vorher jedoch schraubte Mick Verter das Ergebnis auf 7:0 in die Höhe. Nach einem Eckball von Felix Kutschki stieg der Innenverteidiger am höchsten und nickte locker ein (58.). Zuvor hätte Helmuth allerdings schon treffen können, doch der Pfosten stand im Weg.

Danach schalteten die Gardelegener aber einen Gang zurück und vernachlässigten die Defensive etwas, ohne aber die Kontrolle zu verlieren.

Daraus resultierte auch die wohl einzige Chance der Gerwischer in diesem Spiel. Auch hier stand Jonas Hobohm (63.) aber der Pfosten im Weg. Auch konnten die Gäste einen weiteren Konter nicht in Zählbares ummünzen - Verter klärte mustergültig - so dass es beim deutlichen 7:0-Erfolg der Gardelegener blieb.

Statistik

Torfolge: 1:0 Mika Helmuth (10.), 2:0 Max-Morten Schubert (15.), 3:0 Ylber Morina (29.), 4:0 Mika Helmuth (32.), 5:0 Felix Kutschki (45./Foulelfmeter), 6:0 David Scheinert (48.), 7:0 Mick Verter (58.).