Salzwedel l Bis zur Schlussphase hielten die Hausherren im Werner-Seelenbinder-Stadion jedoch gut mit und mussten erst im Schlussgang Federn lassen.

Beim ESV Lok Salzwedel glänzte vor allem Lucas Müller in der Offensive, der im Alleingang alle Treffer für die Jeetzestädter erzielte. Das erste Tor des Spiels erzielte aber Steven Löper (6.) für Chüden. Nach einem langen Ball in den Strafraum stand Löper völlig frei und konnte in aller Seelenruhe den Ball im Kasten unterbringen. Nur Augenblicke später gelang Lucas Müller sein erster Treffer zum Ausgleich.

Chancen auf beiden Seiten

Im Laufe der ersten Halbzeit gab es weitere Chancen auf beiden Seiten. Titus spielte in der 16. Minute seine Schnelligkeit aus, lief der Salzwedeler Abwehr davon und überwand im Eins-gegen-Eins Lok-Keeper Demel – 1:2. Kurz vor dem Pausenpfiff bekam die Chüdener Verteidigung einen Ball nicht konsequent geklärt. Barto spielte die Kugel zu Müller, der abermals ausglich.

Schlussoffensive von Chüden wird belohnt

Im zweiten Abschnitt konnten die Gastgeber durch Müller sogar zwei Mal in Führung gehen und bis zur 75. Minuten das Unentschieden halten. Erst in der Schlussviertelstunde wurde der Klassenunterschied deutlich. Innerhalb von zwölf Minuten schraubte Chüden das Ergebnis von 4:4 auf 4:8.

Lok Salzwedel hatte von Beginn an aber einige Probleme mit den langen Bällen der Chüdener. Dennoch war das Salzwedeler Trainergespann um Florian Lange mit dem Test zufrieden. Schließlich zeigte Lok im Angriff eine gute Leistung. Nun wollen die Trainer an der Stabilität der Defensive arbeiten.

Statistik

Lok Salzwedel: Daniel Demel – Patrick Grell, Tim Barchmann, Fabian Peters, Lucas Müller, Lukas Kinkel, Musie Semere, Sebastian Kuballa, Oliver Göhrs, Pascal Krumbein, Martin Barto Bank: Welegebriel Mnase, Michael Feick, Muhamed Hido.

Eintracht Chüden: Fabian Günther – Michael Emmerich, Thomas Bäck, Florian Mertens, Steven Löper, Sebastian Blank, Thoralf Schiemann, Juan Blobel, Marcus Dragendorf, Marc Titus, Maik Behrens. Bank: Karsten Meyer, Calin Hurghis, Mirko Schlatow, Marc-Philip Stiller, Stefan Klähn, André Käßler, Christian Hamel.

Torfolge: 0:1 Steven Löper (6.), 1:1, 2:2, 3:2, 4:3 Lucas Müller (10., 44., 58., 65.), 1:2, 3:3, 4:5 Marc Titus (16., 63., 75.), 4:4, 4:6 Florian Mertens (68., 78. HE), 4:7 Juan Blobel (82.), 4:8 Stefan Klähn (87.).