Gardelegen l Dabei konnte Co-Trainer André Stolle - Chef Norbert Scheinert war beruflich verhindert - 18 Akteure des Teams auf der Rieselwiese begrüßen.

Und die gute Nachricht gab es gleich vorneweg: Der Kader des Vizemeisters der abgelaufenen Saison bleibt fast unverändert. Das erfolgreiche und stabile Gerüst bleibt also bestehen. Allerdings verließen die Oldies Michael Hille (zweite Mannschaft, Altherren), Marco Schönfeld (SV Eintracht Berge, Altherren) und Michel Rosenberger (zweite Mannschaft) das Team und werden sich neuen Aufgaben widmen.

Stehr, Lüppken und Leberecht neu dabei

Alle weiteren Akteure konnten, trotz sicherlich verlockender Angebote anderer Vereine, gehalten werden. So bemühte sich zum Beispiel Oberligist 1. FC Lok Stendal um die Dienste des Innenverteidigers Xaver-Dan Haak. Der Recke entschied sich aber schlussendlich für den SSV 80 Gardelegen und ein weiteres Jahr in der Landesliga.

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Aber in Sachen Neuzugänge war der 1. FC Lok nicht ganz unbeteiligt. Nach zwei Jahren im Dress der Eisenbahner kehrt Vincent Lüppken zum SSV 80 Gardelegen zurück. Lüppken ist ein schneller, technisch guter Spieler, der vielseitig einsetzbar ist. Seine Stärken liegen sicher auf den Außenpositionen.

Stehr kommt aus Beetzendorf

Weiterhin streift nun Daniel Stehr (MTV 1880 Beetzendorf) das Gardelegener Trikot über. Stehr ist ein junger, hungriger Spieler, der viel Torgefahr ausstrahlt und mit seiner Schnelligkeit zu überzeugen weiß. Zwar traf Stehr in der abgelaufenen Saison nur zwei Mal für den MTV, doch er bereitete einige Treffer seiner Kollegen mustergültig vor. Er könnte im Sturmzentrum, als auch auf den Außenbahnen zum Einsatz kommen.

„Auch Daniel Leberecht kann man irgendwie als Neuzugang bezeichnen. Er kehrt nach einer mehrmonatigen Fußballpause in den Kader zurück. Darüber freuen wir uns natürlich sehr“, so Trainer Norbert Scheinert.

Für die neue Saison ein konkretes Ziel haben sich die Gardelegener allerdings (noch) nicht gesteckt. „Das Erreichte zu wiederholen, wird natürlich nicht so einfach. Wir haben eine tolle Saison gespielt und wollen da anknüpfen. Wir wollen uns einfach stetig weiterentwickeln und uns in der Liga etablieren“, so Scheinert weiter.

Klassenerhalt als Minimalziel

Das Wort „etablieren“ schließt natürlich den Klassenerhalt als Minimalziel doch ein. Den erwartet sicher auch jeder im Umfeld, aber ein Selbstläufer wird das nicht.

„Ich möchte mich nochmals bei euch allen bedanken, dass ihr uns so eine tolle Saison gegeben habt. Macht es in der nächsten bitte einfach genauso, dann passt das schon“, so die Worte von Abteilungsleiter Jens Bombach zum Trainingsstart.

Co-Trainer André Stolle, der am Dienstagabend den beruflich verhinderten Coach Norbert Scheinert vertrat, fand im Rahmen der Eröffnung ähnliche Worte.

„Ich denke, das zu wiederholen, was wir in der letzten Saison geschafft haben, wird sehr, sehr schwer. Aber wenn wir weiter so hart arbeiten, ist das durchaus möglich. Wir haben gesehen, dass wir mit der jungen Mannschaft locker mithalten können, und das wollen wir auch in der kommenden Saison wieder beweisen. Vielleicht müssen wir in manchen Spiele noch etwas Respekt ablegen“.