Potzehne l In der Kreisoberliga rangieren die Grün-Weißen mit starken 27 Punkten auf Platz drei und halten sich in Sachen Meisterschaft noch alles offen.

Im Pokalwettbewerb dagegen kam erst im Viertelfinale gegen den haushohen Favoriten SV Liesten das Aus. Nach großem Kampf und kräftezehrenden 124 Minuten hieß es am Ende noch 3:1 für den SV Liesten, der damit das Halbfinalticket löste.

Lippert tritt kürzer

Letztmalig in leitender Funktion, wurde die Grün-Weiß-Mannschaft von Matthias Lippert betreut. Der tritt zur Rückrunde wieder etwas kürzer und damit wieder ins zweite Glied zurück.

„Ich habe das auch nur in Hauptfunktion übernommen, weil wir Stabilität brauchten. Beruflich und auch familiär fällt es immer schwerer, das alles unter einen Hut zu bekommen. Ich werde mich etwas zurückziehen, aber dennoch bereitstehen, wenn Hilfe benötigt wird“, so Lippert.

Neuer Chef an der Seitenlinie soll nunmehr Steffen Schulze werden. Er arbeitete schon in der Hinrunde im Trainerstab mit und konnte so (auch von Lippert), an die Aufgabe herangeführt werden. „Steffen wird das dann übernehmen und die Mannschaft führen. Er hat im Training Erfahrung sammeln können, so dass das auch eine gute Lösung ist“, so Lippert.

Abgang anders als gewünscht

Sicherlich hätte sich der Coach gern mit dem Pokalsieg gegen Liesten und nicht mit der Roten Karte in der Nachspielzeit des Pokalspiels verabschiedet. In der zweiten Hälfte der Verlängerung, lieferte er sich mit Schiedsrichter Thorsten Ebeling zunächst ein heftiges Wortgefecht, ehe sich Lippert zu einem leichten Schubser hinreißen ließ. Ebeling zögerte danach nicht lange und holte den Roten Karton aus der Hosentasche.

„Hitzig ist so ein Pokalspiel immer, aber am Ende sind wir alle heile runtergekommen“, so Matthias Lippert.