Kuhfelde l Zum dritten Mal in Folge stehen die Handballfrauen des Kuhfelder SV im Endspiel um den Kreispokal. Dadurch haben die Schützlinge von Trainer Markus Wolter auch die Chance, das „Triple“ perfekt zu machen. 2016 bezwangen sie im Finale den Diesdorfer SV, 2017 reiste Finalgegner HSG Osterburg II hingegen nicht an. In diesem Jahr müssen die Kuhfelderinnen indes mit der HSG Osterburg I um die Krone kämpfen. Diesen Zweikampf gab es auch schon in der Kreisliga – dort mit dem etwas besseren Ende für die HSG.

Kuhfelde favorisiert

Der KSV musste sich im Halbfinale am Sonnabend in heimischer Altmarkhalle mit dem Diesdorfer SV messen und galt schon im Vorfeld als klarer Favorit. Dieser Rolle wurden die Gastgeberinnen unter dem Strich auch mit einem souveränen 24:18 (15:11) gerecht. Es war ein Start-Ziel-Sieg des Vizekreismeisters, der auch völlig verdient zustande kam.

Nicht zum ersten Mal kam es vor, dass in Kuhfelde die angesetzten Schiedsrichter nicht anreisten. Somit mussten André Höft und Michael Hame, sonst zumeist Zuschauer, in die Bresche springen und das Duell leiten. Das Duo vom SVT Uelzen/Salzwedel machte seine Sache aber sehr ordentlich und hatte mit dieser Begegnung wenig Mühe.

Nach einem 0:1-Rückstand setzten sich die Kuhfelderinnen gleich mal auf 5:1 ab und zeigten, wer Chef im Ring ist. Von diesem sicheren Polster profitierten die KSV-Damen während des gesamten ersten Durchgangs. Zwar konnte Diesdorf die Partie nun offener gestalten, doch näher als auf drei Tore (5:8) kamen die Schützlinge von Trainer Steffen Huth trotz toller kämpferischer Vorstellung nicht heran. Bis zur Pause setzte sich der KSV, zwischenzeitlich sogar mit 13:8 vorne, wieder auf 15:11 ab.

Kuhfelde überlegen

Wirkliche Zweifel kamen auch nach Wiederbeginn nicht auf. Kuhfelde gab weiterhin den Ton an und ließ dies auch auf der Anzeigetafel deutlich werden. Zwar brannte das Wolter-Team kein Feuerwerk ab, musste es aber auch nicht. Zumeist ließ der KSV ab dem 17:12 fünf Treffer zwischen sich und dem nie aufgebenden Kontrahenten. Am Ende betrug der Vorsprung sogar sechs Tore (24:18). Auch wenn unglücklicherweise noch eine Flasche Sekt zu Bruch ging, so ließen sich die Frauen des Kuhfelder SV anschließend die Feierlaune trotzdem nicht verderben.

Statistik

Kuhfelder SV: Dittmann – Balke (1 Tor), Granse (1), Thomas, Zimmermann (1), Lemme (4), Kramp (3), Konietzny (2), A. Höft (1), I. Höft (6), Matzka (5).

Diesdorfer SV: Fischer – Piep, N. Prilinski (4), C. Prilinski (6), Lüchow (1), Wolter (2), Knust (3), Tegge (2).