Oebisfelde l Am 8. September konnten die A-Mädchen des SV Oebisfelde in der Bezirksliga erstmalig in der damals noch jungen Saison jubeln. Denn am zweiten Spieltag bezwangen sie in heimischer Hans-Pickert-Halle den HSV 2000 Zerbst mit 20:19. Danach musste das Jubeln eingestellt werden. Grund: Es folgten fünf Niederlagen.

Spiel auf Augenhöhe

Am Sonnabend konnten die von Marie Langbartels betreuten SVO-Mädchen indes endlich wieder jubeln. Gegen den BSV Klostermansfeld fuhren die Allerstädterinnen ihren zweiten Saisonerfolg ein. Mit 24:22 (10:9) setzte sich der SVO vor heimischen Publikum gegen die Vertretung aus dem Süden des Landes durch.

Nach einer ausgeglichenen ersen Hälfte, die mit einer 10:9-Führung des SVO endete, konnten die Gastgeberinnen dann im zweiten Abschnitt der umkämpften Partie, insgesamt 16 Siebenmeter und acht Zeitstrafen, die entscheidenden Akzente setzen. In Minute 37 hatte der ohne Wechselspielerin angereiste BSV zum 13:14-Anschluss getroffen, dann zog der SVO an - mit fünf Toren in Folge zum 19:13 (41.). Alina Müller (3), ansonsten Stammspielerin bei den SVO-Frauen, sowie Laura Hecker (2) hatten für die Vorentscheidung gesorgt.

SVO rettet den Sieg über die Zeit

Neun Minuten vor Ultimo lagen die Oebisfelderinnen weiterhin mit fünf Treffern vorn (23:19). Doch dann warf sich Klostermansfeld noch einmal auf zwei Tore heran (21:23/59.). Aber es reichte für den SVO, weil Selina Naumann die Nerven behielt und zum 24:21 einnetzte. Der BSV konnte Sekunden vor Abpfiff nur noch auf 22:24 verkürzen.

Statistik

SV Oebisfelde: Grosche - Hecker (4), Nicke (6/1), Müller (7/1), Naumann (1), Jablonski, Füchsel (1), Lindner, Bensch (4), Gritte (1).

Siebenmeter: 7/2;

Zeitstrafen: 3.