Oebisfelde l In heimischer Hans-Pickert-Halle bezwangen sie den SV Union Halle-Neustadt klar mit 24:14 (9:8).

Spielbezirke ermitteln den Landesmeister

Zur Erläuterung: Da in dieser Altersklasse keine Sachsen-Anhalt-Liga gebildet wurde, spielen in einer einfachen Runde Mannschaften aus den vier Spielbezirken bis zum 23. Februar die Landesmeisterschaft aus.

Aus dem Nordbereich haben sich der TSV Niederndodeleben und der SV Oebisfelde qualifiziert. Mit dabei sind außerdem Halle-Neustadt und Friesen Frankenleben (beide Süd), der HV Wernigerode und Wacker Westeregeln (beide West) sowie die HG Köthen und der HBC Wittenberg (beide Anhalt).

Anfangsphase auf Augenhöhe

Die SVO-Formation wartete zum Auftakt gegen die Union-Sieben indes mit einer sehr konzentrierten Vorstellung auf. Die Mädchen, von Trainer Thomas Meinel bestens eingestellt, präsentierten sich topfit. Allerdings trafen sie zunächst auf einen Kontrahenten, der ebenfalls gut eingestellt war. Vor allem beide Abwehrreihen erwiesen sich nach Anpfiff als schwer überwindbar. So stand es nach fünf Minuten 2:2. Das nächste Tor, die 3:2-Führung des SVO durch Lara Füchsel, fiel dann erst sieben Minuten später. Aber auch danach agierten beide Defensivabteilungen weiter aufmerksam, so dass es eng blieb. Aber die Meinel-Sieben lag zur Pause, Stella Schwerdtfeger hatte zum 9:8 getroffen, zumindest vorn.

Vorentscheidung nach der Pause

Im zweiten Abschnitt änderte sich die Szenerie dann komplett. Beide Teams hielten am hohen Tempo fest, doch der SVO hatte nun die besseren Argumente. Die Abwehr um die starke Torhüterin Florentine Grosche ließ weiterhin nicht viel zu, während in der Offensive die Möglichkeiten äußerst annehmbar genutzt wurden. Folge: In Minute 38 lag der SVO mit sieben Toren (17:10) vorn. Union steckte auf und kassierte weiter.

So drohte den Gäste, der SVO hatte in der Schlussphase nach Toren von Lana Kalupke (2), Katharina Noack, Annalena Keller und Fenja Müller von 19:12 auf 24:12 (47.) erhöht, gar ein Debakel. Das konnten die Saalestädterinnen, die die Liga des Spielbezirkes Süd anführen, aber noch vermeiden.

Statistik

SV Oebisfelde: Drese, Grosche - Schwerdtfeger (2), Göhler, Jablonski, Keller (1), Schiemann, Müller (10/3), Noack (2), Kalupke (5), Füchsel (4), Lindner.

Siebenmeter: 3/3;

Zeitstrafen: 0.