Staßfurt l Ein äußerst bitteres Wochenende liegt hinter den beiden Bezirksliga-Teams des TTC „Glück Auf“ Staßfurt. Beide Teams konnten nicht ein Spiel für sich verbuchen.

TTC Staßfurt II - Lok Aschersleben 0:15

Dass es im Heimspiel gegen den SV Lok Aschersleben sehr schwer sein wird, Punkte zu holen, waren allen klar bei der TTC-Reserve. Die Zu-Null-Pleite war dann am Ende aber doch sehr ernüchternd. Denn ein 15:0 war auch dem Kreisrivalen bei vorher 16 Saisonsiegen noch nicht gelungen. Und danach sah es auch in Staßfurt erst gar nicht aus. Denn die Doppel gingen äußerst eng zu. Vor allem das Duell von Steffen-Tobias Beyer und Peter Freiberg. Die beiden ehemaligen Löderburger führten in einem engen Match gegen Danny Guhl und Erik Nagel schon mit 2:1 nach Sätzen. Doch das Doppel ging noch mit 2:3 verloren.

Ähnlich gut sah es bei Sandro Ockert und Philipp Seltitz aus. Nach dem klaren 11:3 im ersten Satz entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, die schließlich mit 2:11 im fünften Satz wieder erfolglos und bitter für Staßfurter endete. Auch in den Einzeln war es keine komplett eindeutige Sache, nur fünf Spiele gingen in drei Sätzen über die Bühne. Vor allem im ersten Einzeldurchgang konnte die TTC-Zweite dem Gegner noch etwas entgegensetzen. Aber eben nicht genug. Der vierte Platz, den sich die Staßfurter als Ziel gesetzt haben und mit 20:16 Punkten auch immer noch innehaben, gerät langsam etwas in Gefahr. Das Mittelfeld bis zum Tabellenachten DJK Biederitz IV (17:19 Punkte) ist wieder sehr eng beieinander.

Staßfurt: Kind, Ma. Proksch, Beyer, Freiberg, Seltitz, Ockert

Union Schönebeck II - TTC Staßfurt III 0:15

Ebenfalls mit einem Topteam der Liga bekam es die dritte Mannschaft des TTC „Glück Auf“ zu tun. Sie war zu Gast beim Rangzweiten Union Schönebeck II (30:2 Punkte). Und die Pleite für den mit 2:36 Punkten abgeschlagenen Tabellenletzen fiel dabei noch deutlicher aus als die der Zweiten. Denn das 0:15 ging mit 7:45 Sätzen über die Bühne. Die einzig realistische Chance auf einen Punkt gab es im ersten Doppel, als Casten Loose und Dieter Riedel jedoch knapp in fünf Sätzen den Kürzeren zogen.

Staßfurt: Mi. Proksch, Loose, Frank, Vetterlau, Hannbebauer, Riedel