Stendal l Am Ende gab es viel Jubel, stehende Ovationen und auch ein paar Tränen in der Halle. Für die Stendaler Kicker entlud sich die Anspannung in Freude, die Kids des FCM waren traurig. Beide Teams hatten ihre Vorrundengruppen beherrscht und schienen für das Finale gesetzt. Einen kleinen Fingerzeig auf einen möglichen Ausgang des Turnier waren vielleicht das letzte Vorrundenspiel des FCM und sein Halbfinale.

Bismark schafft noch Sprung ins Halbfinale

Bismark schaffte in der Schlussphase des dritten Vorrundenspiels nach 0:4 noch zwei Treffer gegen den Club und so den Sprung in das Halbfinale. Im Halbfinale setzte sich der FCM mit einem späten zweiten Tor gegen den FC Deetz durch.

Die Lok-Kids schossen sich in diesen Partien warm. 4:0 gegen Karstädt und ein beeindruckendes 7:0 im Halbfinale gegen Bismark sorgten für Respekt.

Mandeckung für Lok-Goalgetter Wimmer

Im Finale bekam Stendals Goalgetter Finn-Leo Wimmer sogar eine Manndeckung verpasst. Die Partie war hochklassig und es gab gute Chancen auf beiden Seiten. Für Stendal hielt Josè Radomski im Tor die Null fest. Das anschließende Neunmeterschießen war an Spannung nicht zu überbieten. Lok begann mit einem Fehlschuss. Wenig später verschoss auch der Club. Nach drei Schützen stand es 2:2. Jetzt ging es weiter. Alle trafen, bis der dritte Magdeburger antrat. Loks Keeper ahnte die Seite und hielt.

Zuvor hatte der FC Deetz beim Spiel um Platz drei gegen Bismark im Neunmeterschießen das bessere Ende für sich. Die zweite Lok-Mannschaft verpasste wegen der schlechteren Tordifferenz das Halbfinale und unterlag im Spiel um Platz sieben Optik Rathenow ganz knapp mit 0:1. Als bester Spieler des Turniers wurde Jannes Grigo (Bismark) geehrt. Bester Torwart war Janne Stüwert aus Deetz, bester Schütze Carlos Krüger vom 1. FCM.