Bismark l Alexander Mayer ist seit dieser Spielzeit der neue Kapitän beim Fußball-Landesligisten TuS Schwarz-Weiß Bismark. Der Offensivspieler belegt derzeit mit seinem Team Platz 15 in der Tabelle. In der Corona-Zwangspause sprach die Volksstimme-Sport­redaktion mit dem 25-Jährigen.

Volksstimme: Herr Mayer erst einmal die Frage, wie geht es Ihnen?

Alexander Mayer: Danke, mir geht es gut.

Wie sehr fehlt Ihnen der Fußball und das gemeinsame Training mit der Mannschaft?

Der Fußball fehlt extrem. Sehr gerne würde ich mit der Mannschaft wieder auf dem Platz stehen und spielen beziehungsweise trainieren.

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Wo und wann haben Sie mit dem Fußball spielen begonnen?

Zuerst in Kläden, dann in Möringen, jeweils ein halbes Jahr ungefähr, bevor es dann mit sechs Jahren nach Bismark ging.

Gab es auch andere Interessen oder wollten Sie immer dem Ball nachjagen?

So weit ich mich zurückerinnern kann, wollte ich sobald ich laufen konnte nur Fußball spielen.

Was machen Sie momentan, um sich fit zu halten?

Ich gehe ab und zu laufen, auf dem Platz darf man ja leider nicht. Um einen kleinen Ansporn zu haben, hat Trainer Christoph Grabau eine Challenge draus gemacht, indem Kilometer gesammelt werden müssen. Mal gucken, wer am Ende oben steht.

Seit dieser Spielzeit sind Sie Kapitän beim TuS Bismark. Wie kam es dazu?

Da uns wichtige Spieler verlassen haben oder ihre Schuhe an den Nagel gehangen haben, standen wir vor einer großen Veränderung. Daraufhin hat Christoph Grabau mit mir gesprochen und meinte, dass es an der Zeit ist, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Zu Beginn der Vorbereitung stellte er mich als neuen Kapitän vor, was etwas überraschend für mich war, ich bin jedoch stolz, diese Verantwortung zu tragen.

Hat die neue Rolle als Spielführer für Sie auf und neben dem Platz was verändert?

Wie schon gesagt, der Verein hat eine Veränderung durchlebt. Das hieß auch für mich, mit einer neuen Position auf der Sechs und somit eine neue Herausforderung als Kapitän. Auf dem Platz versuche ich natürlich die Mannschaft mitzuführen, sodass wir als Einheit funktionieren. Neben dem Platz hat sich meiner Meinung nach nichts verändert.

Stehen Sie jetzt in der Fußballzwangspause des Öfteren in Kontakt mit dem Trainer?

Christoph Grabau und ich sind privat befreundet und stehen dadurch des Öfteren in Kontakt. Nur leider nicht persönlich, aufgrund der aktuellen Situation.

Wie sehen Sie das bisherige Abschneiden ihrer Mannschaft in dieser Spielzeit?

Die aktuelle Tabellenposition ist alles andere als gut. Da wir aber als Mannschaft erst zusammenwachsen mussten und auch Automatismen einstudieren müssen, kann von Beginn an nicht gleich alles klappen. Trotz allem haben wir eine super Mannschaft mit einer Menge Potenzial, welches wir auch wieder auf dem Platz bekommen werden.

Woran muss das Team noch arbeiten, um wieder aus dem Tabellenkeller zu kommen?

Meiner Meinung nach müssen wir gemeinsam an einem Strang ziehen und jeder Einzelne muss gewillt sein „auch mal Dreck zu fressen“ für die Mannschaft und den Verein. Denn nur so kommt man wieder aus dem Tabellenkeller.

Was glauben Sie, wie und wann die Serie wieder weiter geht?

Das ist wahrscheinlich die Frage, die sich jeder stellt. Am liebsten würde ich sofort wieder loslegen, jedoch steht die Gesundheit natürlich über allem. Wann oder wie es weitergeht, erfahren wir hoffentlich Anfang nächsten Jahres.

Weihnachten steht vor der Tür. Was steht an den Feiertagen an?

Weihnachten verbringe ich natürlich im Kreise der Familie und genieße die arbeitsfreie Zeit.

Welche Ziele setzen Sie sich selber und ihr Team vom TuS Bismark in den nächsten Jahren?

Ich persönlich möchte mich als Spieler weiterentwickeln und mit TuS Bismark noch weitere Jahre in der Landesliga spielen. So lange das alles verletzungsfrei abläuft, bin ich zufrieden.