Stendal l Die Kicker von Blau-Weiß Gladigau haben sich zum 90jährigen Vereinsjubiläum selber beschenkt und den Aufstieg in die Kreisoberliga geschafft.

Zweikampf mit Staffelde

Es war bis zum letzten Spieltag ein Zweikampf mit Grün-Weiß Staffelde. Nach der Statistik beendeten beide Mannschaften die Hinrunde punktgleich. Doch zum Winter hatte Staffelde noch einen Vorsprung, da Gladigau etliche Partien in Rückstand war, diese erst später nachholte. Im direkten Vergleich gab es ein 1:1. Auch im Rückspiel gab es keinen Gewinner.

Den ersten Rückschlag setzte es für Blau-Weiß beim 1:5 zu Hause gegen Wust. Die Wuster waren es auch, die Staffelde das erste Bein beim 3:2-Auswärtserfolg stellten.

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Staffelde verliert in Wahrburg

Die Rückrunde begann durch die Spielausfälle sehr schleppend. Gladigau kam besser rein, siegte 4:0 im Derby gegen Rossau II und legte ein 11:1 über Uchtspringe II nach, während Staffelde bei Wahrburg II die zweite Niederlage hinnehmen musste.

Als gegen Schlusslicht Krevese II beim 1:1 nochmals gepatzt wurde, hatten es die Grün-Weißen nicht mehr in der eigenen Hand. Gladigau ließ bis kurz vor Ende nichts anbrennen. So gab es bei Wahrburg II, wo Staffelde unterlag, ein Unentschieden.

Wust wird zum Favoritenschreck

Zu Pfingsten wurde es doch nochmal spannend, weil neuerlich Wust zum Favoritenschreck wurde und Gladigau auch im zweiten Aufeinandertreffen 3:1 in die Knie zwang. Staffelde hoffte auf die Reserve aus Tangermünde. Doch diese Hürde nahm die Dirk-Elf.

Am letzten Spieltag zitterte sich Gladigau zu einem 1:0 bei Arneburg II und damit war die Meisterschaft eingefahren. Staffelde hatte trotz starker Serie als Zweiter das Nachsehen. Hinter dem Führungsduo folgte das Trio Tangermünde II, Wust und Wahrburg II.

Den Vertretungen fehlte letztlich die Konstanz, um in den Spitzenkampf mit einzugreifen.

Rossau II und Schollene halten sich raus

Der Rest der Liga musste sich komplett mit dem Thema Abstieg beschäftigen. Aus dem Gefahrenbereich hielten sich am ehesten noch die Reserve des Rossauer SV und Blau-Weiß Schollene raus.

Die Mannschaft von Uchtspringe II litt unter großen personellen Sorgen. Dadurch kam es zu Verlegungen, später zu witterungsbedingten Ausfällen.

Nachschub für Arneburg II

Irgendwie schafften es die Mediziner, sich aber über dem Strich zu halten. Auch für Arneburg II sah es lange nicht gut aus. Doch zum Winter gab es etwas personellen Nachschub und einige kleine Erfolgsserien, die den Ligaverbleib brachten. Aufsteiger Klein Schwechten kam gut rein, hatte dann eine lange Durststrecke.

Ähnlich erging es Werben. Letztlich entschied das Torverhältnis für Heide. Werben hat sich nach dieser Spielzeit komplett abgemeldet.

Schernebeck und Krevese II steigen ab

Für Schernebeck und Krevese II geht es in der Kreisklasse weiter. Beide Teams standen bereits nach wenigen Spielen im Keller.