Stendal l Der 13. Spieltag der Fußball-Landesklasse findet am Sonnabend ab 14 Uhr statt. Angesetzt sind wieder drei Derbys mit Mannschaften aus dem Kreisfachverband Altmark Ost.

Dabei erwartet der Kreveser SV den FSV Havelberg. Für beide Vertretungen steht schon sehr viel auf dem Spiel. Die Gäste sind ganz schlecht in die Saison gestartet, haben zuletzt aber fleißig Punkte gesammelt und sehen jetzt zwar noch auf einem Abstiegsplatz stehend wieder Licht am Horizont.

Krevese hat drei Punkte Vorsprung

Der Kreveser SV hat auf diesen ersten Abstiegsplatz nach dem 12. Spieltag (0:3 in Wahrburg) noch drei Punkte Vorsprung. Bei einem Heimsieg würde der Abstand aber wieder auf sechs Zähler ansteigen.

Weiterhin erwartet der SV Grieben das Team vom SV Rot-Weiß Arneburg. Für die Gäste gilt: Will man weiter nach oben blicken, darf diese Partie nicht verloren werden. Zuletzt gab es jedoch zwei Niederlagen in Folge.

Grieben verliert dreimal in Folge

Grieben hat nunmehr bereits dreimal in Serie verloren und braucht jeden Punkt. Doch Trainer Andreas Witte hat personelle Probleme. Torben Konau und Johannes Riebold werden erst in der Rückrunde wieder auflaufen. Weiterhin wird Torwart Marcus Gallinat fehlen. Dafür steht wieder Tobias Eckhardt im Kasten. Gesperrt nach seiner Gelb-Roten Karte in der Vorwoche ist Steven Harmuth.

Der Osterburger FC ist Gastgeber für Medizin Uchtspringe. Beide Mannschaften schwimmen auf einer Euphoriewelle. Die Biesestädter gewannen ihr erstes Saison-Auswärtsspiel (3:1 in Letzlingen) und die Medizin-Kicker haben jetzt zweimal in Folge drei Punkte eingefahren. Die Uchtspringer überraschten den Möringer SV mit einer kämpferischen Vorstellung und gewannen nicht einmal unverdient 3:1.

Der SV Eintracht Salzwedel ist Gastgeber für den TuS Wahrburg. Die Salzwedeler belegen mit zwei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Gardelegen Rang drei. Wahrburg ist zwar immerhin Fünfter, liegt allerdings schon acht Punkte hinter dem Rangersten.

Wahrburg hat gute Spieler

„Der TuS Wahrburg hat viele gute Spieler, die vielleicht einfach noch Zeit zur Eingewöhnung benötigen. Tendenziell ist das ein gefährlicher Gegner, den wir auf jeden Fall ernst nehmen sollten“, erklärt im Vorfeld Salzwedels Trainer Burghardt Schulze, der anfügt: „Wir liegen bislang absolut im Soll.“ Vor allem die spielerische Darbietung beim 4:0 zuletzt in Jävenitz gefiel dem Eintracht-Coach.

„Daran wollen wir natürlich anknüpfen, auch wenn dies gegen Wahrburg sicherlich ungleich schwerer wird“, weiß Schulze, dass sein Team wohl speziell in Sachen Ballbesitz leichte Abstriche machen muss. „Dennoch wollen wir daheim offensiv agieren und die drei Punkte einfahren. Mit halber Kraft werden wir allerdings Probleme bekommen“, so Burghardt Schulze, der mit seiner aktuellen personellen Situation – alle Akteure stehen zur Verfügung – sehr zufrieden ist.