Stendal l Der 19. Spieltag der NOFV Oberliga Süd steht an. Dabei treffen die Kicker vom 1. FC Lok Stendal am Sonnabend ab 14 Uhr auf das gastgebende Schlusslicht VfB Krieschow.

Lok Stendal nicht der Favorit

Wegen der um fünf Ränge besseren Platzierung sind die Altmärker jedoch nicht automatisch der Favorit in dieser Begegnung.

Weil sie nach dem 2:1-Heimsieg gegen Schott Jena am 15. Oktober (2:1-Sieg) keinen vollen Erfolg mehr hatten, nur noch einmal remis spielten (0:0 gegen Eilenburg), ist seitdem nur ein Zähler die Ausbeute für Lok. Zudem war der Auftakt in die zweite Halbserie mit dem 1:7 in Rudolstadt misslungen. Und zwei ausgefallene Partien dürften auch nachteilig sein.

Krieschow hatte alle Partien bestritten

Krieschow hat alle bisherigen Rückrundepartien bestritten und knapp gestaltet (0:1 in Bischofswerda, 2:3 gegen Rudolstadt, 3:3 in Merseburg). Das Team ist mit absoluter Sicherheit fest gewillt, gegen Lok einen Dreier einzufahren.

Doch auch die Stendaler sind auf ein Erfolgserlebnis aus, wollen an die gute Leistung im Test gegen Babelsberg anknüpfen. „Besonders wichtig ist, dass wir die Abwehrabeit sehr gut verrichten“, so Chefcoach Sven Körner, der vorraussichtlich auf die angeschlagenen Tim Schaarschmidt, Johannes Mahrhold und Steven Schubert verzichten muss.

Englische Woche für Lok Stendal

Drei wegen komplizierter Platzverhältnisse ausgefallene Punktspiele haben die Altmark-Kicker nachzuholen, alle im heimischen Stadion Am Hölzchen. Nachdem sie am Ostersonnabend regulär in Barleben anzutreten haben spielen sie am Ostermontag daheim gegen Bernburg. Am Feiertag 1. Mai kommt der VfL Halle ans Hölzchen. Dann wird es richtig bitter: Am 9. Mai, einem Mittwoch (vor Himmelfahrt), ab 18.30 Uhr ist das Nacholspiel gegen Jena II angesetzt.

Referee der Partie in Krieschow ist Christine Weigelt.