Stendal l Sport sorgt in verschiedenen Situationen für vielfältige Emotionen. Jeder Sportler ärgert sich über ein verlorenes Spiel oder einen verpatzten Lauf. Mit Stolz wird der Sieg über den aktuellen Tabellenführer der Kreisliga nach dem Abpfiff  mit Bier und Bratwurst gefeiert. Jeder, der über viele Jahre Sport treibt und als Zuschauer verfolgt hat unzählige Siege und Niederlagen mitverfolgt.  Geschichten über diese Ereignisse können ganze Abende füllen. Denn jeder weiß etwas über sein schönstes oder traurigstes Spiel zu erzählen.

Manchmal spielt dabei auch gar nicht einmal das Ergebnis eine Rolle. Die Volksstimme hat mit Sportlern aus dem Landkreis Stendal über ihr schönstes beziehungsweise emotionalstes Spiel, dass sie als Aktiver absolviert haben, gesprochen und wollte außerdem etwas zu ihrem Sport-Highlight in der Rolle des Zuschauers wissen.

Schönstes Erlebnis als Zuschauer

„Vor zwei Jahren zu meinem 50. Geburtstag hat mir mein Sohn einen Trip nach Liverpool und Manchester geschenkt. Das war schon was, bei einem Spiel von Liverpool live dabei zu sein. Und dann war das auch noch ein sensationelles Spiel – 4:3 gegen ManCity. Das dann gemeinsam mit meinem Sohn zu feiern war schon ein Highlight nach meiner aktiven Laufbahn und bleibt für mich ewig in Erinnerung.“

Schönstes Erlebnis als Sportler

„Es war ein absolutes Highlight 1990 für den 1. FC Magdeburg im Europapokal spielen zu dürfen. Das war schon eine Wahnsinnszeit. 1992 durfte ich ein Freundschaftsspiel mit dem FCM gegen Bayern München, der von Verein, von dem ich heute noch großer Fan bin, bestreiten. Das war schon etwas Großes Mehmet Scholl und Franz Beckenbauer als Trainer erleben zu dürfen. Aus meiner Zeit bei Lok Stendal hat natürlich der DFB-Pokal 1995 einen hohen Stellenwert. Das war Wahnsinn für uns und die Region, dass wir als Amateur-Team bis ins Viertelfinale kamen. Für viele Fußballfans bleibt das ewig in Erinnerung. Ich habe mich auch sehr gefreut, dass ich bei der Stadioneröffnung in Magdeburg gespielt habe und zwei Tore schießen konnte. Das war auch das letzte Spiel meines dann verstorbenen Vaters. Er hatte sich nochmal gewünscht, seinen Sohn spielen zu sehen. Deshalb ist das für mich eine sehr emotionale Erinnerung.“