Wolfsburg l Die Altmärker mussten dabei eine deutliche 2:10-Niederlage hinnehmen. Lok Stendal nutzte die Gelegenheit, einen weiteren Test gegen die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg durch das spielfreie Wochenende auszutragen.

Für die Stendaler war die Partie gegen die Reserve des Bundesligisten mit einem hohen Lernfaktor verbunden.

Spiel wird als Gradmesser gesehen

Dieses Spiel sollte Erkenntnisse über den momentanen Spielstand der Mannschaft bringen und dem Trainer Gelegenheit geben, auch Ergänzungsspieler zum Einsatz zu bringen. Beide Ziele wurden erreicht. Stendal traf auf eine junge, unwahrscheinlich stark spielende, athletische Mannschaft mit immensen schnellen Spielern.

Bevor die Altmärker sich auf das Spiel einstellten, lag sie schon im Rückstand. Charles Jesaja Herrmann brachte die Hausherren bereits nach fünf Minuten in Front. Obwohl man der Mannschaft ansah, dass sie sich nicht kampflos ergeben wollte, fand sie keine Mittel gegen die immens stark aufspielende Wolfsburger Regionalliga-Mannschaft. Sowohl im Mittelfeld als auch im Sturm schalteten und walteten die Hausherren, ohne dass die Stendaler ihnen Paroli boten.

Leistungsunterschied ist bemerkbar

Es war nicht so, das Lok nicht wollte, doch es gab einen deutlichen Leistungsunterschied zu sehen. So fielen die Tore im Abstand von jeweils einigen Minuten. Entweder überliefen die Stürmer die Stendaler Abwehrspieler und fanden den besser postierten Mann in der Mitte oder sie dribbelten sich vom Mittelfeld bis in den Strafraum durch und vollendeten eiskalt. Dominik Marx und Herrmann erhöhten zunächst auf 3:0.

Dem Stendaler Keeper Giebichenstein, war keinen Vorwurf zu machen. Mit einigen Paraden verhinderte er weitere Gegentreffer.

Sehenswert war aus Stendaler Sicht das 1:3. Steven Schubert nagelte das Spielgerät aus 25 Metern in den Winkel. Noch vor der Pause schraubten Phillip König und Hermann das Resultat auf 5:1 hoch. Die Wölfe blieben auch im zweiten Durchgang klar überlegen. Herrmann, Ole Pohlmann, Shako Esdras Onangolo Okitasombo, Mamoudou Karamoko (2) erhöhten auf 10:1. Das zweite Tor durch Max Salge fiel nach guter Vorarbeit durch Buschke.

Trainer Schulze meinte abschließend: „Wir konnten heute nur lernen, man sah welche Qualität diese junge Profimannschaft aus Wolfsburg besitzt. Das wichtigste ist, dass wir ohne Verletzungen aus diesem Spiel heraus kamen.“

Statistik

Tore: 1:0 Herrmann (5.), 2:0 Marx (14.), 3:0 Herrmann (23.), 3:1 Schubert (32.), 4:1 König (37.), 5:1, 6:1 Herrmann (41., 51.), 7:1 Pohlmann (58.), 8:1 Okitasombo (60.), 9:1, 10:1 Karamoko (69., 76.), 10:2 Salge (78.).

Lok Stendal: Giebichenstein - Schaarschmidt, Mahrhold, Baudis, Salge, Kolzenburg, Schubert, Gödecke, Schmidt, Krüger, Neumann (Buschke, Behling, Westphal, Seidel-Holland, Wolff, L. Balliet, Hey, Bubke).