Stendal l Dem NOFV Oberligisten 1. FC Lok Stendal ist eine schwierige Spielzeit prognostiziert worden. Wie zur Bestätigung stehen die Altmärker nach zwei Niederlagen auf einem Abstiegsplatz. Nach der Auftaktniederlage beim Aufsteiger RSV Eintracht, sowie spielfrei am 2. Spieltag, folgte beim ersten Heimauftritt gegen den Torgelower FC Greif eine klare 1:4-Pleite.

Niederlage früh eingeleitet

Die wurde schon frühzeitig mit zwei Fehlern eingeleitet, die nach gut einer Viertelstunde ein 0:2 bedeuteten und sämtliche Vorgaben für das Match schnell über den Haufen warfen.

Somit ist Lok 15. der Tabelle. Mit dem CFC Hertha 06 und den Brandenburger SC Süd stehen zwei Mannschaften noch unter den Altmärkern, die bereits drei Niederlagen einstecken mussten. Trainer Jörn Schulz war dementsprechend niedergeschlagen bei der Pressekonferenz. Daher werden die letzten Worte von Gästetrainer Dariusz Bucinski vielleicht etwas aufbauen: „Ihr müsst geduldig bleiben. Ihr habt eine gute junge Truppe.“

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Groß verletzt, Neumann nicht pünktlich

Schulz selber sagte zur Begegnung. „Wir haben uns jetzt 14 Tage mit Torgelow beschäftigt, haben uns viel vorgenmmen und wollten dies umsetzen. Das musst du dann auch auf den Platz bringen. Einige Momente waren gut. Das erste Tor bekommst du aber aus einem individuellen Fehler. So eine spielstarke Mannschaft wie Torgelow setzt natürlich nach und macht das zweite Tor. In der zweiten Halbzeit haben wir was verändert, sind mehr Risiko gegangen, haben nach dem Tor kurz daran geschnuppert, den Ausgleich zu erzielen, bekommen dann das dritte Tor. Dann ist es schwer für die relativ neue Mannschaft.“

Probleme personeller Art gab es schon vor dem Match. Kapitän Philipp Groß stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung und auch Sturmtank Denis Neumann schaffte es aus beruflichen Gründen nicht, pünktlich zur Begegnung anzureisen. So musste Schulz improvisieren, stellte Lukas Breda zunächst auf die linke Außenbahn eher aus der Not heraus, korrigierte dies im zweiten Durchgang im Tausch mit Max Salge, der von hinten rechts nach vorn rückte.

Spieler wie Gödecke enttäuscht

Die Spieler waren nach dem Match ebenfalls enttäuscht. Martin Gödecke sagte: „Wir haben keine schlechte Anfangsphase und sogar das Spiel gemacht. Gucken uns dann an und liegen 0:2 hinten. Wir sind im Spiel nach vorn nicht so richtig zu Chancen gekommen, weil wir die Räume nicht besetzt haben.“

Bereits am 6. September wartet für die Stendaler die nächste Heimaufgabe. Es kommt der FC Strausberg. Mit einem Zähler aus zwei Heimspielen ist der FCS ebenfalls nicht gerade gut reingekommen. Nach dem 2:2 gegen Seelow gab es ein 3:4 gegen Pampow. Zumindestens müssen sich die Stendaler auf einen angriffsstarken Gegner einstellen, der schon fünf Treffer markiert hat.

Erfreuliches gab es für den Lok-Nachwuchs. Der Vorsitzende des Fördervereins, Jörg Siebert, übergab einen Scheck von 5000 Euro in der Pause des FCM-Spiels an Präsident Thomas Weise.