Stendal l Nach mehrwöchiger Pause, bedingt durch den Spielausfall gegen Greifswald, steht für Oberligist 1. FC Lok Stendal wieder ein Heimspiel an. Gegner ist Tasmania Berlin.

Klatsche gegen MSV Pampow

Gegen den Aufsteiger steht für die Eisenbahner Wiedergutmachung an. Gab es doch in der Vorwoche bei Liganeuling Pampow eine deftige 0:5-Klatsche.

Nach so klaren Niederlagen hat die Schulz-Elf eine Woche später schon öfters eine Reaktion gezeigt. Darauf hoffen die Fans auch am Sonntag. Doch die Partie wird wiederum kein Selbstläufer, denn Tasmania Berlin ist nach einem sehr mäßigen Saisonstart nun scheinbar in der Oberliga angekommen.

1. FC Lok Stendal überflügelt

Vor Wochen lagen die Hauptstädter noch auf dem vorletzten Tabellenplatz. Mittlerweile haben sie aber Stendal in der Tabelle überflügelt. Nach einem 2:2 in Staaken folgten zuletzt zwei glatte Siege bei Brandenburg Süd mit 4:0 und ein 3:0 über Blau-Weiß Berlin.

Das dürfte Warnung genug für die Lok-Kicker sein. „Das ist eine richtig gute Mannschaft, die seit drei Spielen ungeschlagen ist und in der Liga angekommen ist. Wir müssen möglichst schnell reinkommen nach der Spielpause und der Niederlage, die in der Höhe total unnötig war und wieder Stabilität finden“, meinte Trainer Jörn Schulz.

Denis Neumann wieder dabei

Beim Gastgeber sind alle Spieler soweit einsetzbar. Wieder zur Verfügung steht Denis Neumann, der gegen Pampow aus dienstlichen Gründen fehlte. Philipp Groß ist nach langer Pause wieder voll im Training aber noch keine Alternative von Beginn an, da ihm noch die nötige Spielpraxis fehlt.

In der Tabelle stehen die Lok-Kicker auf Rang 12, haben nur einen Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Daher wäre es für einen Heimsieg höchste Zeit.