Stendal l Am Sonntag um 14 Uhr steht erneut eine Heimbegegnung an. Gegner ist der Ludwigsfelder FC. Da werden sicher bei vielen Anhängern die Hoffnungen genährt, dass das Punktekonto weiter Zuwachs bekommt.

Doch Trainer Jörn Schulz hat nach dem Erfolg gegen Torgelow am vergangenen Wochenende um Geduld gebeten. „Wir haben eine junge Mannschaft mit vielen Neuzugängen, wo einige von Beginn gespielt haben. Wir brauchen auch Sicherheit, um rein zu kommen. Man hat in Stendal immer das Gefühl, dass alle erwarten, das wir jeden Gegner bespielen und aus dem Stadion schießen. Das wird uns nicht gelingen, das ganze Jahr lang.“

Gegner ist noch unbekannt

Ludwigsfelde ist für Lok ein relativ unbekannter Gegner. Das Team aus dem Bundesland Brandenburg hat in der vergangenen Spielzeit als Aufsteiger in der Südstaffel agiert, wurde nun aber in die Oberliga Nord eingeteilt. Nach einem 1:1 bei Brandenburg-Süd zum Auftakt, gab es zum 80-jährigen Vereinsjubiläum in der letzten Woche eine 0:2-Pleite gegen Blau-Weiß Berlin. Das wird die Gäste wurmen und der LFC wird engagiert im Hölzchen auftreten.

Von Lok-Seite wurde der Gegner einmal in Brandenburg beobachtet. „Ludwigsfelde ist eine gute Mannschaft, die sehr kompakt kommt. Es wird wieder eine schwere Aufgabe“, ließ Trainer Jörn Schulz durchblicken. Denis Neumann hat die Woche trainiert und dürfte fit für das Wochenende sein, wie auch der Rest der Mannschaft. Nur Abwehrspieler und Kapitän Philipp Groß absolvierte ein leichtes Lauftraining und dürfte für Sonntag noch keine Alternative bilden.