Stendal l Der 23. Saison-Spieltag der NOFV Oberliga Süd steht an. Für die Mannschaft vom Tabellenneunten 1. FC Lok Stendal gibt es bereits am Sonnabend ab 14 Uhr ein Auswärtsmatch beim Team von SCHOTT Jena.

Lok Stendal gewinnt das Hinspiel

Rückblick auf das Hinspiel im Stendaler Stadion Am Hölzchen. Im Herbst 2017 gelang der Lok-Elf ein 2:1-Erfolg gegen die thüringischen Schott-Kicker.

Allerdings gingen die Jenaer in jener Begegnung in der 18. Minute durch ihren jetzigen besten Torschützen, Andreas Löser (insgesamt acht Saisontreffer), 1:0 in Führung.

Letzter Erfolg für Lok Stendal

Doch die Altmärker sorgten noch in der ersten Spielhälfte für die Wende. Niclas Buschke glich zum 1:1 aus und der Zypriot Christos Iereidis erreichte mit einem tollen Fernschuss das 2:1 für die Stendaler Mannschaft. Das war übrigens der letzte volle Lok-Erfolg im Jahr 2017.

Zuletzt hatte SCHOTT Jena nach zwischenzeitlichen 1:0-Führung noch mit 1:3 bei Askania Bernburg verloren.

1. FC Lok Stendal tat sich in der Heimpartie sehr schwer gegen die Mannschaft der SG Union Sandersdorf. Die erste Halbzeit stand ganz im Zeichen der Gäste. Lok Stendal hatte keinen Zugriff zum Spiel und kassierte kurz nach dem Wiederbeginn das 0:1. Danach aber steigerte sich die Gastgeber-Elf, kam durch Benedikt Nellessen zum Ausgleichstreffer und besaß in der Folge noch weitere Tormöglichkeiten, die jedoch nicht genutzt werden konnten.

Besondere Maßnahmen

Weil die Altmärker mit Sicherheit auf einen „heißen“ Kontrahenten treffen werden, der ihnen alles abverlangt, sind besondere Maßnahmen erforderlich.

„Wir haben gegen Sandersdorf in der ersten Halbzeit nicht gut ausgesehen. In der Pause haben wir gemeinsam ein Konzept für die zweite Hälfte erarbeitet und das dann zumindest 30 Minuten lang umgesetzt“, so Chefcoach Sven Körner. Unter anderem durch verbesserte Zweikampfführung und höhere Passgenauigkeit lief es besser bei den Altmärkern.

Viele Gegentore auswärts

Der Übungsleiter legt nach: „Auswärts haben wir zuletzt sehr viele Gegentreffer kassiert. Als Team und individuell werden zu viele Fehler gemacht. Das müssen wir abstellen und noch mehr Zweikampfstärke zeigen.“ Befragt, ob er seinen auslaufenden Trainer-Vertrag bei Lok Stendal erneuern wird, sagte Körner: „Das Präsidium hat signalisiert, das es mit mir weitermachen will. Wir sind in Gesprächen.“

Wieder zur Verfügung steht dem Stendaler Coach Abwehrspieler Johannes Mahrhold, der seine Gelbsperre abgebrummt hat. Mit nach Jena fährt auch der zuvor erkrankte Keeper Bryan Giebichenstein. Lok-Kontrahent SCHOTT spielte am Mittwoch im Nachholspiel gegen Gera 0:0 und trägt übrigens am 18. April sein nächstes Punktspiel aus. Das Stadtduell gegen Carl Zeiss II wird nachgeholt.

Schiedsrichter der Begegnung SCHOTT Jena gegen den 1. FC Lok Stendal wird Tim Ziegler sein.