Wahrburg l Der FSV Saxonia Tangermünde hat das Nachholspiel der Fußball-Landesklasse, Staffel 1, beim TuS Wahrburg verdient mit 2:1 (1:1) für sich entschieden.

Die Kaiserstädter untermauerten ihren zweiten Platz im Klassement und haben nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer SV Liesten 22. Zum Topspiel kommt es dann am 7. März (15 Uhr), wenn die Saxonen die Westaltmärker empfangen.

Anfangsphase mit vielen Highlights

Die 256 zahlenden Zuschauern sahen eine klasse Anfangsphase von beiden Mannschaften. Die erste gute Möglichkeit hatten die Gäste durch Alexander Klitzing. Der entwischte Philipp Stave sowie Toni Weikert und kam zum Abschluss, der nur um wenige Zentimeter am Tor vorbeiging (6.). Auf der anderen Seite hatte Kevin Assmann eine Doppelchance, doch Saxonia-Keeper Dave Kuß parierte beide Male stark (8./9.).

Saxonia gleicht Führung schnell aus

In der Folge übernahm Tangermünde mehr und mehr das Zepter, spielte ein ansehnliches Kurzpassspiel, doch was fehlte war ein Tor. Die Wahrburger stemmten sich mit Erfolg dagegen und hätten in der 26. Minute gut und gerne in Führung gehen können. Doch erneut scheiterte Assmann an Tangermündes Schlussmann (26.). Drei Minuten später lag der Ball im Netz. Eine Flanke von Weikert klärten die Tangermünder unzureichend, so dass Rayk Eßmann bei seinem Abschluss keine Probleme hatte – 1:0 (29.). Vom Anstoß weg kamen die Gäste zum Ausgleich. Klitzing, der sich gegen Martin Köhn durchsetzte, bediente Sturmpartner Rosario Schulze, völlig frei vor TuS-Torwart Steven Wittrien traf er zum 1:1-Ausgleich (30.).

Die Überlegenheit der Gäste wurde größer. Eine Doppelchance wehrten die Wahrburger ab und hatten Glück, dass Patrice Böhm seine riesen Möglichkeit nicht zur Führung nutzte (45.). Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

Saxonia dreht die Partie nach der Pause

Die zweiten 45 Minuten gehörten den Tangermündern, die fortan mit dem böigem Wind im Rücken agierten. Keeper Kuß, hielt sich mit Auf-und-Ab-Läufen im eigenen Strafraum warm, da bei den TuS-Kickern nach vorne kaum etwas ging. Die Führung durch Florian Stark nach 57 Minuten, der einen Freistoß von Franz Döhmann per Kopf ins lange Eck verlängerte, war mehr als verdient.

Die Partie plätscherte aber ab der 60. Minute so vor sich hin, da die Mannschaft um Trainer Steffen Lenz im Angriff nicht mehr so die Genauigkeit hatte.

In der Schlussphase warf Wahrburg zwar nochmal alles nach vorne, aber die Saxonen ließen keinen weiteren Treffer mehr. Nach dem Schlusspfiff vom klasse pfeifenden Schiedsrichter Thorsten Ebeling jubelten die Gäste über die hart erkämpften drei Punkte.