Tangermünde l Vor ausverkauftem Haus (650 Zuschauer) gewann der FSV Saxonia Tangermünde das „Finale dahaom“ gegen die SG Havelberg/Kamern ganz sicher mit 3:1 (2:0). Die Favoritenrolle war vor dem Endspiel klar verteilt und dieser wurde der Landesligist aus Tangermünde auch gerecht.

Erste Chance für Tangermünde

Von Beginn an übernahm die Mannschaft von Steffen Lenz, vor den Augen der Ehrengäste von Landrat Patrick Puhlmann, Katrin Kunert, Werner Meinschien und Dieter Marks, die Initiative und hatten nach drei Minuten die erste dicke Möglichkeit. Einen Freistoß von der linken Seite von Franz Döhmann verlängerte Havelbergs David Stamer an den eigenen Pfosten.

Kurz darauf standen sich die Tangermünder selbst im Weg. Eine Flanke von Rosario Schulze wurde unfreiwillig vom eigenen Mann Sebastian Bäther geklärt. Der Ball kam zu Martin Doerjer, der Bäther nochmals anschoss.

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Klitzing trifft zur Führung

Nach 16 Minuten konnten die Gastgeber aber jubeln. Daniel Groß steckte gekonnt auf Alexander Klitzing durch. Der Stürmer umkurvte noch SG-Keeper Francis Blumberg und schob locker zum 1:0 ein.

Die Domstädter machten es in der Folge nicht schlecht und verschoben gut, aber in der Offensive passierte gar nichts. Stürmer Domenico Schluricke hing im Angriff in der Luft und bekam kaum Bälle.

Kein Elfmeter

Nach 22 Minuten gab es einen Aufschrei von Tangermündes Daniel Groß. Nach einem Eckball von Döhmann stand ihm Johannes Pfüller auf dem Fuß, doch der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Tobias Hahne blieb aus. Es war für den Referee aus seiner Postion aber auch schwer zusehen.

Die Lenz-Truppe war weiterhin nach Standards brandgefährlich. So in der 32. Minute, als Florian Stark aus fünf Metern zum Kopfball hochstieg. Aber mit einer Monsterparade verhinderte Blumberg den Einschlag.

Zweites Tor vor der Pause

Kurz vor der Pause war er aber geschlagen. Ein weiterer Eckball von Jonas Lehmann flog durch den ganzen Strafraum, kam auf den langen Pfosten zu Klitzing, der ihn irgendwie über die Linie bugsierte – 2:0 (44.).

Die zweiten 45 Minuten ähnelten dem ersten Abschnitt. Tangermünde dominierte nach Belieben und schnürte die Domstädter in deren Hälfte ein. Was fehlte, waren die Tore, denn der letzte Pass kam nicht an oder die SG hatte immer ein Bein dazwischen.

Havelberg/Kamern mit dem Anschlusstor

In der 51. Minute segelte Schulze an einer Hereingabe vorbei. Mit dem Spiel über die Flügel hebelte Tangermünde die Gäste immer wieder aus. Eine Flanke vom eingewechselten Pascal Lemke setzte Bäther aus 12 Metern über den Kasten (73.). Und wie aus dem Nichts fiel plötzlich der Anschlusstreffer. Domenico Schluricke markierte mit der allerersten Chance für die Gäste das 1:2 (73.).

Nach weiteren ausgelassenen Möglichkeiten verhalf erneut ein Standard den Tangermündern zum Treffer. Fünf Minuten vor Schluss verwandelte Florian Stark einen Handelfmeter – 1:3 (85.). Der war allerdings umstritten. Blumberg beschwerte sich noch beim Schiri. Der sprach sich mit Assistent Jan Reinecke nochmal ab, nahm seine Entscheidung aber nicht zurück.

Dabei blieb es bis zum Schluss und Tangermünde feierte ausgelassen.