Bismark l Nach zunächst sogar argen Abstiegsnöten berappelte sich die Elf von Trainer Dirk Grempler in der Rückrunde und schaffte am Ende noch den sicheren Klassenerhalt.

Auftakt geht in die Hose

Doch der war - wie bereits beschrieben - zunächst fraglich. Personell mussten die Bismarker immer wieder umbauen und konnten kaum von Spieltag zu Spieltag die gleiche Mannschaft aufbieten. Der Auftakt ging gleich mit 0:4 in Wernigerode in die Hose. An den nächsten vier Spieltagen gab es bei den Remis zu Hause gegen Bernburg und Börde Magdeburg, sowie auswärts in Niegripp (1:2) und Heyrothsberge (3:4) unnötige Punktverluste. Der Tiefpunkt folgte am 3. Oktober mit dem 0:3 gegen Gardelegen, so standen die Schwarz-Weißen mit nur zwei Zähler ganz unten im Tableau.

Drei Tage später folgte ein anderer Auftritt gegen Ilsenburg, wo man zunächst auch etwas Glück hatte, aber schließlich durch ein Treffer von Felix Knoblich im Schlussgang den ersten Sieg holte.

Besser wurde es zunächst aber nicht. Drei Niederlagen in Folge, sowie ein mageres 0:0 gegen einen Mitkonkurrent aus dem Keller, Burger BC, brachten das Grempler-Team in arge Nöte.

Das schlug sich natürlich auch in der Tabelle nieder. Bloß gut, dass nach einem weiteren Remis gegen Ottersleben in den letzten drei Hinrundenpartien sechs Punkte eingefahren wurden. Dabei siegten die Ostaltmärker auf heimischem Geläuf zunächst - per Lastminute-Tor von Timon Motejat - gegen Irxleben (2:1) und dann noch gegen Blankenburg (1:0). So war zumindest der Kontakt zur den Nichtabstiegsplätzen wieder hergestellt.

Rückrunde ein ganz anderes Gesicht

Doch wie so oft zeigte der TuS in der Rückrunde ein ganz anderes Gesicht. Zwar gab es nach der Winterpause mit dem 0:0 in Bernburg nicht den erhofften Dreier.

Mit einer großen Portion Mut und Leidenschaft gelang es, die Durststrecke zu überwinden und in der Tabelle immer weiter zu klettern. Spätestens nach den beiden Heim-erfolgen gegen Niegripp und Heyrothsberge war klar, dass der TuS wohl die Klasse erneut halten wird - und nichts anderes zählte für die Grempler-Elf in der abgelaufenen Spielzeit.

In Gardelegen erkämpfte man sich einen weiteren Punkt. Als dann sogar noch der Auswärtserfolg bei Preussen Magdeburg gelang, waren die Bismarker die letzten Sorgen fast los.

Schlussspurt sichert Klassenerhalt

Im Schlussgang der Saison blieb der TuS außer der Niederlage am 1. Mai ungeschlagen. Die Konkurrenz im Abstiegskampf Calbe und Burg wurde bezwungen. Remis gegen Ottersleben und Warnau, sowie das Sahnehäupchen in Blankenburg beim 5:1 ließen Bismark die Spielzeit auf Platz zehn beenden.

Mit dem Klassenerhalt verabschiedete sich auch der langjährige Trainer Dirk Grempler von den Schwarz-Weißen. „Wir haben eine starke Rückrunde gespielt. Das zeigt, dass wir in die Landesliga gehören“, meinte der scheidende Coach abschließend.