Magdeburg (vs/su) l Während die Reformerinnen ihr Heimspiel im Kellerduell der Liga gegen die dritte Mannschaft des BBSC Berlin glatt mit 3:0 (14, 22, 19) für sich entschieden und damit zum ersten Mal im bisherigen Saisonverlauf drei Punkte für sich verbuchen konnten, unterlag der USC beim Spitzenreiter SC Potsdam II mit 0:3 (-21, -17, -22) Sätzen.

In der „winterkalten Sporthalle am Neptunweg“ hatten die WSG-Damen zunächst kaum Probleme. Zu deutlich bestimmten sie im ersten Satz die Szenerie, nutzten die Fehler der Hauptstädterinnen weidlich. „Da spielten wir mit viel Druck im Angriff. Zudem stand unsere Abwehr“, befand Mannschaftskapitän Sabine Grenzau.

Neuformierte Mannschaft findet sich langsam

Im zweiten Durchgang mussten die Gastgeberinnen lange kämpfen, liefen zunächst einem Rückstand hinterher. Doch ab Punkt 18 für die Gäste ging ein Ruck durch die Reihen der WSG-Damen. Mit Moral und Kampfgeist wurde auch dieser Satz gewonnen. „In diesem Durchgang verfielen wir zunächst wieder in alte Muster, bekamen so zunächst kaum Druck in unsere Angriffsbemühungen“, so Grenzau zurückblickend.

Durchgang Nummer drei war dann wieder eine klare Sache, da man wieder konsequenter die Fehler der Gäste ausnutzte. Grenzau: „Der Sieg war eine Erleichterung für unsere neuformierte Mannschaft, die sich noch weiter finden muss.“

Spitzenreiter gibt sich keine Blöße

Mit einer deutlichen 0:3-Satzniederlage im Gepäck kehrten dagegen die ersatzgeschwächt antretenden Damen des USC Magdeburg von ihrem Gastspiel bei der zweiten Mannschaft des SC Potsdam an die Elbe zurück.

Zunächst mit 4:10 in Rückstand liegend, kämpfte sich das junge Team zum 14:19-Zwischenstand. Danach konnte der Gast durch gute Abwehrleistungen einen größeren Punkte-Rückstand verhindern. Trotzdem ging der Satz mit 21:25 an Potsdam.

Eigenfehler und fehlender Druck im Angriff zogen sich durch den zweiten Satz bis zur zweiten Auszeit bei einem Stand von 8:18. Auch danach gelang den USC-Damen nur streckenweise eine gute Annahmearbeit. Somit verpufften die guten Pässe von Mara Kriebitzsch. Dennoch halfen die taktischen Angriffe der Außenangreiferinnen Antje Mutzek und Melanie Polter, den finalen Punkteabstand auf acht Punkte (17:25) zu verkürzen.

Der Elan vom Ende des zweiten Spielsatzes brachte den Elbestädterinnen einen guten Start in den dritten Satz. Nach einem ausgeglichenen Stand (6:7) fielen die USC-Damen aber nochmals in ein kleineres Tief. So liefen die Elbestädterinnen zwischenzeitig einer Potsdamer Sechs-Punkte-Führung hinterher. Trotzdem, durch Stimmung und kluge Angriffe erkämpfte sich der USC eine 18:17-Führung. Danach verließ das Glück aber die USC-Damen, die sich letztlich dem Tabellenführer knapp mit 22:25 und damit 0:3 nach Sätzen beugen mussten.