Zandvoort/Wellen l Die Rennen sieben und acht hat der Renault Clio Cup Central Europe auf dem niederländischen Dünenkurs von Zandvoort ausgetragen. Was waren das für Rennen für Dominique Schaak: Nach seinem Sieg auf der niederländischen Rennstrecke 2016 wollte der Wellener ein Ausrufezeichen setzen. Und das gelang ihm.

24 Piloten am Start

24 Piloten starteten in die Rennläufe. Bereits im ersten freien Training am Freitag konnte Dominique Schaak sich mit Platz 16 im Mittelfeld etablieren. Im zweiten freien Training verbesserte er sich nach Setup Anpassungen auf Platz 14. Das Qualifying wurde für die Fahrer dann zu einem Pokerspiel. Kurz vor Beginn regnete es und somit war es eine schwierige Entscheidung, ob man auf den Regenreifen oder den Slicks auf die Piste geht. Schaak entschied zu spät auf die Trockenreifen zu wechseln und verpasste die Chance, eine schnelle Runde zu setzen. Zu seinem Leidwesen musste der Ahrens Racing Pilot seine schnelle Runde abbrechen, da ein Konkurrent sein Fahrzeug ins Kiesbett setzte. Somit ging es am Sonntag für Dominique Schaak von Startplatz 23 in beide Rennen.

Zwei Positionen gut gemacht

Beim Start zu Rennen eins machte er direkt zwei Positionen gut. Danach wurde es turbulent im gesamten Fahrerfeld. Erst schnappte sich Schaak den niederländischen Piloten Lucas Groeneveld. Kurz darauf folgte nach einer Kollision eine Safety Car Phase. Beim Restart attackierte Schaak direkt den italienischen Fahrer Antonio Citera, der sich zuvor rundenlang stark verteidigte. Doch diesmal nutze Schaak seine Chance und konnte eine weitere Position gewinnen. Runde um Runde gelang es dem Fahrer aus der Börde, sich Position um Position nach vorne zu arbeiten. Am Ende überquerte Schaak auf Platz 14 die Ziellinie und erkämpft sich wichtige Punkte in der Meisterschaft.

In Rennen zwei erwischte Schaak erneut einen guten Start und gewann Plätze. Nach vielen kleinen Kollisionen war die Strecke mit einigen Trümmerteilen bedeckt. Eines davon zerschlug die Kühlleitung und beendete somit die nächste Aufholjagd des 26-Jährigen. „Es war bis dahin ein super Rennwochenende. Die Trainings haben gezeigt, dass der Speed da ist und ich mich gut etablieren kann. Im ersten Rennen sind es neun Plätze, die ich nach vorne gekommen bin. Im Zweiten war es einfach Pech, dass mir ein Teil die Kühlleitung zerschnitten hat. Aber so ist der Motorsport. Ich danke meinem Team für den super Job. Auch meinen Sponsoren und Partnern gilt der Dank“, so Schaak abschließend.

Vom 4. bis 6. August startet der Renault Clio Cup Central Europe auf dem Nürburgring.