Quedlinburg l Elf Tage vor dem ersten Punktspiel beim 1. FC Bitterfeld-Wolfen setzten sich die Hasseröder beim Landesklasse-Spitzenteam Quedlinburger SV mit 3:2 durch, konnten dabei aber nur bedingt überzeugen.

Trainer erwartet mehr Leidenschaft

„Auch wenn wir personell nicht in Bestbesetzung waren, erwarte ich von denen, die sonst weniger zum Einsatz kommen, dass sie sich aufdrängen. Das war heute nicht der Fall. Ich bin enttäuscht“, zeigte sich Einheit-Trainer Marko Fiedler nach dem Testspiel alles andere als zufrieden. Mit Andy Wipperling-Brendle, Danny Wersig, Mika Hess, Tino Semmer, Steven Rentz und Nick Schmidt fehlte mehr als eine halbe Mannschaft an potentiellen Stammspielern, als Entschuldigung wollte Marko Fiedler dies aber nicht anführen.

Gordon Stammer traf frühe zum 0:1 (5.) und konterte auch den Quedlinburger Ausgleich durch Denny Peinl (22.) postwendend mit dem erneuten Führungstreffer. Justin Riemann legte nach einer knappen halben Stunde zum 1:3 nach, bei diesem Ergebnis blieb es bis zur Pause.

Anschlusstreffer nach der Pause

In Halbzeit zwei erwischten die Quedlinburger, für die es nach dem 3:1 über Drohndorf-Mehringen der zweite Test war, einen Start nach Maß. Nico Stertz, der nach einer Halbserie beim Harzoberligisten Grün-Weiß Rieder zum QSV zurück gekehrt war, markierte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff den 2:3-Anschlusstreffer. Danach fielen keine weiteren Tore auf dem Quedlinburger Hartplatz, mit einem knappen Sieg traten die zwei Klassen höher spielenden Hasseröder die Heimreise an.

Im letzten Testspiel bietet sich Einheit-Coach Marko Fiedler am Sonntag um 11 Uhr beim Blankenburger FV noch einmal die Chance, seine Start­elf für das erste Punktspiel zu finden. Im Gastspiel beim 1. FC Bitterfeld-Wolfen werden die Hasseröder auf die ein oder andere Stammkraft verzichten müssen. Der QSV setzt seine Vorbereitung heute Abend daheim gegen Bördeoberligist Eintracht Gröningen fort.

Statistik

Quedlinburger SV: Werner - Albrecht, Könnecke, Ritschel, Rieneckert, Peinl (46. Stertz), Deiters, Hamann, Gottowik (46. Brahmann), Schulze-Riewald, Keßler;

FC Einheit Wernigerode: Helmstedt - Galeza, Niehoff (42. Plantikow), Günther, Heindorf, Rogacki, Farwig, Riemann, Blecker, Stammer, Dannhauer (46. Kopp);

Torfolge: 0:1 Gordon Stammer (5.), 1:1 Denny Peinl (22.), 1:2 Gordon Stammer (22.), 1:3 Justin Riemann (27.), 2:3 Nico Stertz (47.);

Schiedsrichter: Miriam Schweinefuß (Quedlinburg);

Zuschauer: 25.