Wernigerode l Durch eine Niederlage im letzten ging der Titel an Gastgeber TSV Leuna. Die SG Blankenburg/Thale wurde Turniersechster. Der TSV 1919 Leuna war zu seinem 100. Vereinsjubiläum Gastgeber der 7. Ü50-Futsalmeisterschaft des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt.

Gastgeber setzt sich durch

Die Leunaer Oldies nutzten vor gut 50 lautstarken Fans ihren Heimvorteil und sicherten sich erstmals den Titel. Vier Siege und eine Niederlage reichten, um das Finalturnier vor der SG Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck und dem BSV Halle-Ammendorf zu gewinnen.

Das spannende Turnier nahm mehrere Wendungen. Titelverteidiger Askania Bernburg und der TSV 1919 Leuna legten mit zwei Siegen vor, die SG Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck gab mit dem Remis gegen den BSV Halle-Ammendorf erste Punkte ab. Danach verabschiedeten sich die Bernburger mit drei Niederlagen in Folge, dafür kam der erstmals in dieser Altersklasse startende BSV Halle-Ammendorf immer besser in Fahrt. Nach nur einem Punkt aus den beiden ersten Spielen reichte es letztlich noch zum Bronzerang.

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Harzer Auswahl gibt Titel aus der Hand

Die Vorentscheidung schien im zehnten Turnierspiel zwischen den in Führung liegenden Teams vom TSV Leuna und SG Wernigerode/Darlingerode/Drübeck zu fallen. Mit einem deutlichen 4:0-Sieg, bei dem Toptorjäger Hendrik Raue vier seiner zehn Turniertore erzielte, übernahmen die Harzer die Tabellenführung. Zum Titel fehlte nur noch ein Sieg gegen den SV 1889 Altenweddingen, der zuvor nur einmal gegen Turnierletzten SG Blankenburg/Thale gewonnen hatte.

Während der TSV Leuna seine Pflichtaufgabe gegen Bernburg mit einem souveränen 5:0-Sieg erledigte, gaben die Wernige­röder ihren ersten Titel unter dem Hallendach noch aus der Hand. Zwar brachte Hendrik Raue die SG in Führung, diese hatte aber nur kurz Bestand. Thomas Stephan glich für den SV Altenweddingen aus. Das folgende Anrennen der Wernigeröder blieb ohne Erfolg, mit dem letzten Turniertreffer sicherte Ingo Albert Pape den Bördestädtern einen 2:1-Erfolg und dem TSV Leuna damit den vielumjubelten Landesmeistertitel in der Halle.

Die SG Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck wurde dank der besseren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen BSV Halle-Ammendorf Vizemeister. Die SG Blankenburg/Thale, Vizemeister des Vorjahres, blieb diesmal ohne Punktgewinn und musste mit Platz sechs Vorlieb nehmen.

Raue bester Torschütze

Für die SG Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck bleibt nach der verpassten Titelchance der Trost, Sachsen-Anhalt bei der 3. Ü50-Futsalmeisterschaft des NOFV am 8. März zu vertreten. Mit Hendrik Raue stellte der Vizemeister auch den besten Torschützen des Turniers. Während die Ehrung des besten Torhüters mit Andreas Wendland nach Bernburg ging, stellte der BSV Halle-Ammendorf mit Maik Jendrezok den besten und mit Jochen Weise (67 Jahre) auch den ältesten Spieler der Endrunde.