Halberstadt l Wobei abzusehen ist, dass dem Tischtennis-Sport auch im Monat Dezember der Lockdown droht.

In der zwölf Teams starken Kreisoberliga Harz wurden bis zu sieben Spiele absolviert. Nachdem der HT 1861 Halberstadt II im abgebrochenen Spieljahr 2019/20 als Staffelerster auf den Aufstieg verzichtete, rangiert die Mannschaft zum Beginn der Zwangspause erneut auf dem ersten Tabellenplatz. In diesem Jahr behauptet die HT-Zweite mit dem Stammvierer Spott, Hopstock, Zander-Spott und Dr. Rebmann mit 14:0-Punkten den Platz an der Sonne.

Spitzenduo noch ungeschlagen

Dichtauf folgt Post Wernigerode auf Rang zwei. Mit den Akteuren Nerlich, Hamel, Kohlrusch und Münchhoff nehmen die ebenfalls noch ungeschlagenen Post‘ler nach sechs Spielen mit 12:0-Punkten die Verfolgerrolle ein. Ebenfalls sechs Spiele und 8:4-Punkte hat der auf Platz drei gelistete Absteiger aus der Bezirksklasse, Germania Halberstadt mit Winkelmann, Bastian, Christian Gerloff und Strobach, auf dem Konto.

Als Hecht im Karpfenteich hat sich der Aufsteiger HT 1861 Halberstadt III entpuppt, der nach sieben Spieltagen und 8:6-Punkten mit Schwarz, Radomysselskij, Streit und Oelmann auf dem vierten Platz liegt. Mit zwei Spielen weniger und sieben Punkten auf der Habenseite folgt Eintracht Quedlinburg II. Die Eintracht-Reserve bestritt ihre fünf absolvierten Spiele mit Huch, Schmidt, Friedrich, Dippe und Löser.

Germania II mit Frauenpower

Der Danstedter TTC, im Spieljahr 2019/20 noch im Mittelfeld der Bezirksklasse platziert, hat sich nach dem Abgang von zwei Stammspielern in die Kreisoberliga zurückstufen lassen. Hier belegt der bisher ungeschlagene Martin Lidke mit seinen Mannschaftskameraden Stefan Schulz, Stödter und Willig nach fünf Spielen mit 6:4-Punkten den sechsten Platz. Wobei Stefan Schulz nur einmal zum Einsatz kam und in fünf Begegnungen durch Spieler der aufgelösten Zweiten ersetzt werden musste.

Nach sieben Spielen stehen beim Tabellensiebten Germania Halberstadt II 5:9-Punkte bei zwei Siegen, einem Remis und vier Niederlagen zu Buche. Hervorzuheben ist hier Antonia Eckold, die vor ihren drei Mannschaftskameraden Emmelmann, Gerloff und Dr. Seftel mit einer Einzelbilanz von 16:4-Spielen mit Frauenpower glänzt.

Fortuna Dardesheim wird es in der Aufstellung Müller, Karisch, Dietz, Dittmer und König nach erst vier ausgetragenen Spielen und einem Punktekonto von 4:4 schwer haben, auch in Zukunft auf eine ausgeglichene Punktbilanz zu verweisen. Stark im Soll steht auch die dritte Mannschaft des HTTC 09 Wernigerode. Aufgrund von Spielerabgängen hat sich die im Vorjahr noch in der Bezirksklasse spielende Mannschaft eine Klasse tiefer einstufen lassen. Hier kamen Sidiropulos, Schulz, Zymmara, Eberl und Sühring nach zwei Siegen und vier Niederlagen über den achten Platz nicht hinaus.

WSV kämpft um den Klassenerhalt

Beim Tabellenzehnten, Wernigeröder SV, hat Abteilungsleiter Jörg Schmidt bisher Mühe, mit seiner zweiten Mannschaft in Bestbesetzung anzutreten. In fünf Spielen wurde der Stammvierer durch Ersatzspieler aus der dritten Mannschaft komplettiert, was den Klassenerhalt arg gefährden könnte. Am Tabellenende werden es die Stahl-Akteure Bleil, Rogeé, Damm, Herkner, Schumann, Böhme und Ullmann schwer haben, das Abstiegsgespenst ihrer bisher sieglosen Blankenburger vierten Mannschaft zu bannen. Ebenfalls sieglos ist mit 0:12-Punkten der Tabellenletzte Germania Silstedt mit den Spielern Pomplun, Ellenberg, Tracht und Bollmann.