Zerbst l Spieler des Tages war Florian Sens, der einen lupenreinen Hattrick hinlegte.

„In der ersten Halbzeit haben wir Vorwärts klar dominiert und deutlich gemacht, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Die drei Tore von Flori Sens waren die logische Konsequenz unserer Überlegenheit“, berichtete TSV-Manager André Müller.

Dabei ließ sein Team noch einige hochkarätige Chancen liegen. Bis zur 38. Minute erzielte Sens die 3:0-Führung. Kurz vor der Pause führte „eine Unachtsamkeit, durch die wir uns aber nicht verunsichern ließen“ (Müller), zum 1:3-Anschlusstreffer für die Gäste. Marcus Schulze netzte ein (45.).

Zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit „gab es einen kleinen Bruch in unserem Spiel“. „Trotzdem haben wir Vorwärts klar beherrscht, haben es aber versäumt, weitere Tore nachzulegen, obwohl einige verheißungsvolle Chancen herausgespielt wurden“, monierte Müller die mangelnde Chancenverwertung.

In der letzten Minute konnten sich die Rot-Weißen dann doch noch belohnen, nachdem Patrick Möbius den 4:1-Endstand herstellte.

„Alles in allem war es ein absolut verdienter Sieg“, freute sich André Müller. Ein kleines Extralob hatte er für René Friedrich parat. „Er hat sich Samstag noch kurzfristig bereit erklärt, uns zu unterstützen, da wir einige Personalprobleme hatten. Mit seiner Erfahrung und Routine hat der ‚alte Haudegen‘ unser Spiel natürlich auch bereichert.“

Nach der Spielpause erwartet der TSV II den SV Chemie Rodleben und will erneut drei Zähler verbuchen.

TSV Rot-Weiß Zerbst II: Troeder – K. Sens, Ritze, Ohle, Franke (75. Luong-Duc), Baude, F. Sens, Möbius, Meerkatz (46. Ch. Sens), Friedrich, Schumann; SR: Bube, Andre - Nedlitz; ZS: 35.