Zerbst l Nachdem der HSV in der Vorsaison verlustpunktfrei die Anhaltliga gewonnen hatte, haben sich die Jungs um Ernst Schimpf und Axel Zielesniak für die Herausforderung Sachsen-Anhalt-Liga entschieden. Da insgesamt 15 Mannschaften gemeldet haben, wird in zwei Staffeln gespielt.

Der HSV bekommt es mit den Magdeburger Mannschaften vom SCM, HSV, BSV und Post zu tun. Weiterhin spielt er gegen die JspG Gommern/Möckern, Wacker Westeregeln und die TSG Calbe.

Die TSG spielt schon länger in der Sachsen–Anhalt–Liga und konnte auf diesem Niveau schon Erfahrungen sammeln. Der HSV musste schon zu Beginn der Saison einige verletzungsbedingte Ausfälle beklagen. Mit Tim Fröhlich fehlt ein Torhüter und weiterhin standen Timon Kotilge und Jan Brademann nicht zur Verfügung. Laurenz Brodowski hatte sich in der Vorbereitung die Kapsel im linken Sprunggelenk lädiert und ist noch nicht wieder ganz fit.

Trotz dieser Probleme starteten die Zerbster mit viel Engagement und guter Einstellung. Bis zur 17. Minute konnte der HSV mithalten und der TSG Paroli bieten. Doch durch einige technische Fehler und ausgelassene Chancen gingen die Gäste mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Halbzeit.

Auch in der zweiten Halbzeit wurde um jeden Ball gekämpft. Immer wieder waren es Joris De Vries und Michel Gerke, die sich durchtankten und so zu Toren kamen. Sie setzten auch ihre Nebenleute immer wieder gut ein, so dass Fynn Zielesniak, Tim Heine und auch Felix Wuttke zu Torerfolgen kamen. Auf den Außenpositionen versuchten Fin Koppensdorf und Kevin Kulot ihre Chancen zu nutzen, hatten aber immer wieder Pech im Abschluss.

Die Gäste spielten nun immer mehr ihre körperlichen Vorteile und ihre größere Erfahrung aus. Durch Konter und gutes Angriffsspiel bauten sie ihren Vorsprung weiter aus. Auch beide Torhüter, Jan Hohmann und Michael Reis, hatten wenig Abwehrmöglichkeiten, auch wenn sie einige Bälle noch entschärfen konnten. So stand es am Ende 29:18 für die TSG.

„Trotz dieser Niederlage konnten wir mit erhobenem Haupt vom Platz gehen. Diese Mannschaft braucht noch Zeit, um sich an das neue Niveau anzupassen. Weiterhin darf man nicht vergessen, dass sich in dieser Mannschaft noch vier Spieler befinden, die noch C-Jugend spielen dürften. Auf Grund dessen ist es wichtig, dass alle Verantwortlichen die Ruhe bewahren und weiter mit dieser Mannschaft und dem Potenzial arbeiten“, sagte Trainer Axel Zielesniak

HSV Zerbst: Jan Hohmann, Michael Reis – Michel Gerke (6), Felix Wuttke (2), Kevin Kulot, Fin Koppensdorf, Fynn Zielesniak (1), Joris De Vries (5), Tim Heine (1), Laurenz Brodowski (3).