Zerbst l Am Wochenende müssen die Spitzenkegler des SKV Rot Weiß Zerbst auswärts beim FEB Amberg in der Oberpfalz antreten und den ersten Tabellenrang verteidigen. Die Gastgeber rangieren mit zwei Siegen auf Platz sieben und haben gegen den Deutschen Meister nichts zu verlieren. Da die Amberger am vergangenen Spieltag beim Aufsteiger in Zwickau am Ende knapp verloren und es damit verpassten, den Vorsprung auf die Abstiegsränge zu vergrößern, werden sie Schwung und Selbstvertrauen für künftige Aufgaben sammeln wollen.

„Wir gehen als Favorit in die Partie. Wir müssen trotz allem 100 Prozent Konzentration aufbringen. Denn leichte Gegner gibt es nicht und wenn wir Chancen bieten, sind wir angreifbar“, blickte SKV-Teamchef Timo Hoffmann voraus.

Die Oberpfälzer haben durchaus eine gute Qualität in ihren Reihen und durch einige Eigenheiten der Heimbahn sind sie ein nicht zu unterschätzender Gegner. Angeführt von Mannschaftskapitän Michael Wehner stechen besonders U23-Nationalspieler Florian Möhrlein und der tschechische Routinier Milan Wagner heraus.

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Ein besonderes Match wird die Begegnung für die beiden Zerbster Mathias Weber und Manuel Weiß. Weber begann in seiner Heimat seine Bundesliga-Laufbahn für die Amberger. Weiß spielte viele Jahre sehr erfolgreich in der Jugend des FEB und wohnt heute mit seiner Familie nur zwei Kilometer von der Amberger Kegelbahn entfernt.

Nach dem klaren Sieg gegen Neumarkt am vergangenen Spieltag kann man trotzdem wieder Veränderungen in der Startsechs erwarten. „Wir wollen alle Spieler weiter voranbringen und dafür braucht jeder regelmäßige Einsatzzeiten“, so Hoffmann.

Gesetzt sein dürfte Mathias Weber, auch wenn der erste Einsatz nach langer Pause noch nicht wieder die alte Form zeigte. „Matze benötigt Wettkampfpraxis und wir bauen ihn langsam auf. Er ist eine wichtige Stütze für das gesamte Team“, ergänzte Hoffmann.

Mit Spannung wird auch die Partie zwischen Breitengüßbach und Staffelstein erwartet. Die Breitengüßbacher könnten dabei auf heimischer Anlage den nächsten Titelfavoriten zum Straucheln bringen.

Im Kampf um den Klassenerhalt trifft Neumarkt auf Lorsch. Zwickau hat ein schweres Auswärtsspiel in Bamberg vor der Brust. Im aktuellen Niemandsland der Tabelle trifft Raindorf auf Schwabsberg.