Griebo l Gegen den dort ansässigen TSV trennte sich der TTC nach über dreieinhalbstündiger Spielzeit 8:8-unentschieden. Vielversprechend starteten die Gäste in die Eingangsdoppel. Mit zwei klaren Siegen von Rarek/Senst und Wollschläger/Krügel und einem stark erkämpften Fünfsatzerfolg von Schreiber/Wünsche gelang den Auswärtigen ein Auftakt nach Maß.

Den frühen 3:0-Vorsprung baute Christian Rarek im oberen Paarkreuz mit seinem Viersatzsieg über Gramm sogar noch aus. Dietmar Wollschläger konnte hingegen nicht viel gegen die Offensive von Missal ausrichten und unterlag diesem nach drei Durchgängen.

In der Mitte wurden die Punkte ebenfalls zu gleichen Teilen vergeben. Im Duell mit Liehr fehlte Hagen Wünsche bei seinem ersten Saisoneinsatz noch die gewohnte Sicherheit und diesen Zähler heimste somit der Grieboer ein. Besser verlief die Auseinandersetzung von Harald Schreiber mit Kuhnt, indem der Gast den Hausherren präzise ausblockte und zum 5:2 erhöhte.

Im folgenden unteren Drittel fanden die Auswärtigen nicht ihre spielerische Linie, um effektiver ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Mario Senst und Wolfram Krügel zogen dabei gegen Becker und Höpper den Kürzeren.

In der zweiten Runde im oberen Paarkreuz wurden beide Duelle über fünf Sätze ausgefochten. Rarek und Missal bearbeiteten sich mit Topspins über beide Schlagseiten, wobei der Gastgeber die Nase in der Schlussphase mit 11:8 leicht vorn hatte. Ebenso knapp verlief der Vergleich von Abwehrer Wollschläger und Angreifer Gramm, welchen der Zerbster nach einer grandiosen Aufholjagd noch mit 11:9 im Finaldurchgang für sich entschied.

Kämpferisch

Bedeutend unspektakulärer, aber präzise erfüllte Schreiber anschließend seine Aufgabe gegen Liehr und errang den siebten Punkt. Zeitgleich kämpfte Wünsche energisch gegen Kuhnt, musste sich diesem aber mit 2:3 beugen. Einen weiteren Fünfsatzdämpfer steckte Senst ein, der trotz Zweisatzführung seinen Vorteil gegenüber Höpper nicht verteidigen konnte und knapp mit 11:13 verlor.

Das letzte Einzel entschieden ebenfalls die Grieboer für sich und die Zerbster gingen mit einem 7:8-Rückstand ins Entscheidungsdoppel.

Den positiven Schlusspunkt setzten Rarek/Senst, die großartig aufspielten und Missal/Kuhnt nach vier Durchgängen in die Knie zwangen. Somit retteten sie ihrem Sechser wenigstens noch einen Punkt.

Mit 8:8 und 31:32 Sätzen wurde auch eine ausgeglichene Bilanz zwischen beiden Teams erzielt. Bereits am Samstag steht für die TTC-Truppe das nächste Punktspiel auf dem Programm. In heimischen Gefilden empfängt sie dann das Tabellen-Schlusslicht vom Holzweißiger SV.