Leps/Zerbst l Gegen fünf andere Sechser mit teilweise sehr viel Erfahrung mussten die jungen TSVer schon alles geben, um nicht Letzter im Teilnehmerfeld zu werden. Ein Spiel wurde glatt nach Sätzen gewonnen. Am Ende belegten die TSV-Jugendlichen punktgleich mit dem Vierten den fünften Platz. Ein durchaus anerkennenswertes Ergebnis.

Sehr viel Interesse

Seit Mai sind die meist 15-Jährigen dabei, nehmen jede Trainingsstunde wahr und zeigen nach Aussage ihrer Übungsleiter „sehr viel Interesse und Einsatz“.

Die erfahrenen TSV-Volleyballer Wolfgang Mamsch, Dieter Handrich und Hans- Jürgen Schilling haben sie „an die Hand genommen“ und bringen ihnen weitere Grundlagen des Volleyballspiels bei. Vor allem Mamsch hält dabei den Kontakt zum Sportlehrer der Ciervisti-Schüler, Thoralf Sandmann, der die Jugendlichen aus dem Sportunterricht her kennt.

Fleißiges Training

Seit Kurzem trainieren die Youngster zweimal in der Woche. Dabei steht am Montag das Grundlagentraining an. Am Freitag können sich die aus Zerbst, Pulspforde, Güterglück und Strinum kommenden jungen „Monsterblocker“ beim Spiel in der Halle oder auf dem Beachplatz voll austoben. Reichlich können sie dabei von den Erfahrungen der ehemaligen DDR-Bezirksklasse-Spieler Mamsch und Handrich profitieren. Erfreulich: Bisher „glänzte“ noch keiner der Jugendlichen mit Abwesenheit beim Training.

Parallelen zur ehemaligen Trainingsgruppe der Sekundarschule Nord in den 1990er Jahren sind durchaus zu erkennen. Viele der damaligen Talente sind später und bis heute Spieler in höherklassigen Volleyball-Mannschaften. Können die Volleyballerinnen und Volleyballer der Region endlich wieder auf talentierte, junge Volleyballer hoffen? Die Volksstimme wird ihren Weg begleiten.