Altenberg/Magdeburg l Die Serie ist gerissen oder wie Marko Hübenbecker lachend mitteilte: "Sie ist nur unterbrochen." Erstmals seit 2010 hat der 29-jährige Anschieber vom Mitteldeutschen Sportclub (MSC) in Altenberg nicht gewonnen. Am Sonntag belegte er mit Eric Franke und Christian Poser im Vierer des Bobpiloten Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg) den zweiten Platz - neun Hundertstelsekunden betrug der Rückstand auf Francesco Friedrich (Oberbärenburg), der nach seinem Erfolg am Sonnabend im Zweier einen Doppeltriumph zum Weltcupauftakt feierte. Der 25-jährige Walther hatte in diesem Wettbewerb Rang vier belegt.

Den deutschen Dreifach-Sieg im großen Schlitten machte indes Maximilian Arndt (Oberhof) perfekt. Der Weltmeister, der von Kevin Kuske, Alexander Rödiger sowie MSC-Anschieber Kevin Korona in die Spur gebracht wurde, belegte den dritten Rang mit 24 Hundertstelsekunden Rückstand auf Friedrich.

Spezielle Bedingungen

Hübenbecker resümierte: "Im zweiten Lauf war unser Start einfach zu langsam, um gewinnen zu können." In 5,27 Sekunden brachten die Hünen den Schlitten in die Spur - und damit als Achtschnellste im Feld. Noch im ersten Lauf, den das Walther-Team auf Rang eins beendet hatten, setzten sie mit 5,25 Sekunden die drittschnellste Startzeit. "Damit waren wir sehr zufrieden." Zudem verwies Hübenbecker - wie auch Sieger Friedrich oder Walther - auf die "sehr speziellen Bedingungen" in Altenberg, die nicht zuletzt vom Schnee auf der Bahn geprägt wurden. Dennoch: Friedrich gelang unter diesen Umständen ein perfektes zweites Rennen. "Und letztlich haben wir mit dem Dreifach-Erfolg die Konkurrenz deklassiert", stellte Hübenbecker klar. Am kommenden Wochenende starten Walther und Co. den nächsten Angriff auf den Sieg: Dann ist der Weltcup-Zirkus in Winterberg zu Gast.