Sommerspiele in Tokio

Appel vom SCM verpasst das Finale

Die Hoffnung starb zu früh: Max Appel vom SC Magdeburg ist mit dem Doppelvierer weit am olympischen Finale vorbeigefahren.

Für Max Appel (r.) ist der Traum vom Finale geplatzt.
Für Max Appel (r.) ist der Traum vom Finale geplatzt. Foto: imago images

Tokio/Magdeburg - Max Appel hatte gerade die Ziellinie überquert, als er in sich zusammenfiel. Der 25-Jährige vom SC Magdeburg war mit so viel Hoffnung in den Hoffnungslauf bei den Olympischen Spielen in Tokio gegangen - und hatte diesen mit ebenso großer Enttäuschung wieder verlassen. Im Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes (DRV) blieben Appel, Hans Gruhne, Karl Schulze und Tim Ole Naske ohne Chance auf den Einzug ins A-Finale. Stattdessen kämpft die Crew am Dienstagmorgen um die Plätze sieben bis zehn.

Bis zur 500-Meter-Marke hatte das Boot noch alle Möglichkeiten, doch dann starb die Hoffnung viel zu früh: Nach 1000 Metern lag das Quartett 3,52 Sekunden hinter den führenden Briten, nach 1500 Metern waren es bereits 5,92 Sekunden. Im Ziel, mit einer Zeit von 6:02,86 Minuten, hatte das deutsche Boot satte 6,95 Sekunden Rückstand auf den Sieger und wurde nur Fünfter. Großbritannien verteidigte die Führung und setzte sich vor Estland durch. Beide Boote starten damit im A-Finale.