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Handball SC Magdeburg fegt Minden von der Platte

Der SC Magdeburg konnte gegen GWD Minden neben zwei Punkten auch ordentlich was fürs Torverhältnis tun. Am Ende fegten die Grün-Roten den Aufsteiger mit 38:21 (21:11) von der Platte.

Von René Miller 22.02.2026, 16:12
Magnus Saugstrup konnte mit dem SCM ein Schützenfest gegen GWD Minden bejubeln. Der Däne war mit acht Toren zusammen mit Omar Ingi Magnusson auch bester Werfer und legte dabei eine hundertprozentige Quote hin.
Magnus Saugstrup konnte mit dem SCM ein Schützenfest gegen GWD Minden bejubeln. Der Däne war mit acht Toren zusammen mit Omar Ingi Magnusson auch bester Werfer und legte dabei eine hundertprozentige Quote hin. Foto: Eroll Popova

Magdeburg - Der SC Magdeburg kehrt nach der Niederlage in Kiel vor einer Woche in der Bundesliga mit einem Torefest in die Erfolgsspur zurück. Mit 38:21 (21:11) fegten die Grün-Roten die Gäste vom GWD Minden von der Platte.

Während die Fans sich so langsam auf ihre Plätze begaben, schaute SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt immer noch gebannt in Richtung Hallendach. Von dort aus hatte es nämlich auf die Platte getropft. Und völlig klar, dass mit einer Pfütze am Hallenboden das Spiel nicht hätte beginnen können. Das Wasser war aber schnell aufgewischt und an der Decke wurde auch eine Lösung gefunden, um pünktlich zu starten. Beim SCM war die Aufstellung gegenüber dem Spiel am Mittwoch gegen GOG wie erwartet verändert. Auf Außen durften Lukas Mertens und Daniel Pettersson ran, Felix Claar begann zusammen mit Omar Ingi Magnusson im Rückraum. Gisli Kristjansson wechselte mit Oscar Bergendahl zwischen Angriff und Abwehr. Ins Tor kehrte Sergey Hernandez zurück. Und Magnus Saugstrup war erneut in Abwehr und Angriff gefragt.

Dass die Gäste die ersten zwei Tore warfen, machte natürlich weniger Sorgen als das Loch im Hallendach. Auf die erste Führung der Grün-Roten mussten die Fans aber bis zur siebten Minute warten. Da traf Saugstrup zum 5:4. Nachdem Minden noch einmal auf 6:5 verkürzen konnte, zog der SCM aber ordentlich an und brachte das Ergebnis mit einem 6:0-Lauf zum 12:5 (17.) in die richtigen Bahnen. Kurz zuvor gab es eine Schrecksekunde. Da blieb Kristjansson nach einem Schlag in die Hüftgegend im gegnerischen Kreis liegen und musste dann hinter der Bank auch kurz behandelt werden. Der Isländer konnte zwar weiterspielen, wurde in den letzten acht Minuten vor der Pause aber durch Manuel Zehnder ersetzt.

Drei Minuten vor dem Gang in die Kabine sorgte Bergendahl beim 19:9 für das erste Zehn-Tore-Polster. Riesenjubel dann auch als Hernandez mit seinem schon zweiten Treffer übers komplette Feld auf 20:10 erhöhte. Dass die Mindener auf den siebten Feldspieler setzten, wusste der SCM also richtig zu nutzen.

Nur mit den Siebenmetern wollte es wie schon in Kiel vor einer Woche nicht so richtig klappen. Nachdem Magnusson vor der Pause zweimal scheiterte, ging Zehnder in der 31. Minute zum Strich und warf den Ball an den linken Pfosten. Zwei Minuten später machte es Tim Hornke besser und traf per Strafwurf zum 22:11. Wie schon am Mittwoch wurden auch gegen Minden die Kräfte verteilt. So kamen neben Zehnder auch Philipp Weber, Christian O'Sullivan und Tim Zechel auf ihre Spielminuten, während Claar, Kristjansson und Saugstrup fürs schwere Champions-League-Spiel bei Wisla Plock (Donnerstag) und dem Bundesliga-Spiel bei der MT Melsungen (Sonnabend) geschont werden konnten.

Im Spiel gegen Minden ging es ja nur noch um die Höhe des Sieges. Magnusson hatte in der 38. Minute beim 28:13 schon auf plus 15 gestellt. Zehn Minuten vor Schluss hieß es sogar 34:17. Dass dann auch noch Hornke mit einem Siebenmeter scheiterte, ist bei so einem klaren Ergebnis natürlich nur eine Nebensache.