London (dpa) - Darts-Pionierin Fallon Sherrock sieht ihren Sport in puncto Gleichberechtigung als vorbildlich an.

"Meiner Meinung nach werden wir genauso behandelt wie Männer und ich würde das nicht anders wollen. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir alle auf Augenhöhe sind, wenn ich an Events teilgenommen habe", sagte die 26 Jahre alte Engländerin der Deutschen Presse-Agentur. Sherrock hatte bei der WM im vergangenen Jahr als erste Frau zwei Einzelsiege gegen die Männer Ted Evetts (England) und Mensur Suljovic (Österreich) eingefahren und damit Darts-Geschichte geschrieben.

2021 ist die "Queen of the Palace" nur knapp an einer WM-Teilnahme vorbeigeschrammt, qualifiziert haben sich stattdessen ihre beiden Teamgefährtinnen Lisa Ashton und Deta Hedman. Für das kommende Jahr stehe der Sport in Pandemie-Zeiten nicht an erster Stelle.  "Meine größte Hoffnung ist, dass die Welt zur Normalität zurückkehren kann, damit auch mein Sohn Rory in die Schule gehen kann. Wenn das erreicht ist, bin ich vielleicht bereit, mich wieder auf meine Darts-Karriere zu fokussieren", sagte Sherrock.

© dpa-infocom, dpa:201214-99-682649/2

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