Zürich (dpa) - Der einflussreiche Sportfunktionär Scheich Ahmad Al-Fahad Al-Sabah glaubt an eine Zustimmung des FIFA-Exekutivkomitees für nachhaltige Veränderungen im Fußball-Weltverband.

Heute ist der der Tag für Reformen gekommen. Wir sind auf dem richtigen Weg. Drücken sie die Daumen, sagte der Kuwaiter vor der Sitzung des FIFA-Gremiums in Zürich der Deutschen Presse-Agentur.

Al-Sabah gehört der FIFA-Exekutive seit gut einem halben Jahr an. Er gilt wegen seiner exzellenten Kontakte als Chef der olympischen Sportverbände Asiens als sogenannter Königsmacher in der Welt der Sportfunktionäre. Auch Thomas Bach soll er maßgeblich bei der Wahl zum IOC-Präsidenten unterstützt haben.

Bei der FIFA hat sich Al-Sabah noch nicht als Reformkraft hervorgetan. Die Exekutive diskutiert am 2. und 3. Dezember Vorschläge der FIFA-Reformkommission für mehr Demokratie und Transparenz im Fußball-Weltverband. Für die Präsidentschaftswahl am 26. Februar gilt Al-Sabah als Unterstützer seines Exekutivkollegen Salman bin Ibrahim Al Chalifa aus Bahrain.

FIFA-Exekutivkomitee