Köln (dpa) - Für sein soziales Engagement ist der ehemalige BVB-Profi und Fußball-Weltmeister von 2014, Mario Götze, mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden.

Der 28-Jährige mache "seit langem auf die schwierige Situation von Kindern in aller Welt aufmerksam und motiviere andere dazu, sich selber zu engagieren oder zu spenden", sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Sonntag laut Redemanuskript bei der Vergabe der Auszeichnung in Köln.

Wie im Fußball bewege sich Götze bei der Hilfe für Kinder "auf hohem internationalen Niveau". Der Fußballer engagiere sich unter anderem in mehreren Initiativen zum Bau von Schulen, fördere ein Fußballprojekt für Mädchen in Brasilien und kümmere sich um Patenkinder im Senegal, in Kambodscha und Vietnam. Der Schuh, mit dem Götze im WM-Finale gegen Argentinien den Siegtreffer erzielte, habe bei einer Spendengala zwei Millionen Euro für wohltätige Zwecke eingebracht, davon spendete Götze 450.000 Euro für Kinder in Laos.

Unterdessen ist Götzes sportliche Zukunft nach dem Ablauf seines Vertrags in Dortmund weiter ungeklärt. Laut einem französischem Medienbericht beim Portal "Le10sport" vom Wochenende geht man beim amerikanischen MLS-Club Inter Miami davon aus, dass Götze in Europa bleibt. Heißester Kandidat bleibt der französische Erstligist AS Monaco mit Trainer Niko Kovac.

Auch anderen französischen Vereinen wie dem früheren Lucien-Favre-Club OGC Nizza, Olympique Lyon oder Olympique Marseille sei der ehemalige Nationalspieler angeboten worden. Zwischen Kovac und Götze habe es Gespräche gegeben, um eine Zusammenarbeit auszuloten und Götzes finanzielle Vorstellungen zu erfüllen. Ob ein Deal zwischen den Monegassen und dem Jungvater zustande kommt, ist aber weiter offen.

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