New York (dpa) - Beim Draft für die amerikanische Frauen-Basketballliga WNBA sind Gianna Bryant, Payton Chester und Alyssa Altobelli geehrt worden.

Die drei Mädchen waren im Januar zusammen mit NBA-Legende Kobe Bryant bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben gekommen. Die damals 13 Jahre alten Nachwuchs-Basketballerinnen wurden bei der Veranstaltung posthum in die WNBA aufgenommen.

Für ihre Tochter wäre "ein Traum wahr geworden", sagte Vanessa Bryant, Giannas Mutter, in einer emotionalen Video-Botschaft. Sie bedankte sich für die Geste. "Sie wollte eine der größten Sportlerinnen aller Zeiten werden, genau wie ihr Vater", sagte die Bryant-Witwe. Bekanntgegeben wurde zudem die Einführung des "Kobe & Gigi Bryant WNBA Advocacy Award". Mit dem Preis sollen Personen oder Gruppen ausgezeichnet werden, die sich um den Mädchen-Basketball verdient gemacht haben.

Der WNBA-Draft hätte eigentlich in New York stattfinden sollen. Wegen der Corona-Pandemie wurde er aber als virtuelle Veranstaltung durchgeführt. Die neue WNBA-Saison hätte am 15. Mai beginnen sollen, ist aber auf unbestimmte Zeit verschoben.

Als erste Spielerin war Sabrina Ionescu von den New York Liberty ausgewählt worden. Danach war die 21 Jahre alte Satou Sabally als Zweite so früh wie keine Deutsche vor ihr von den Dallas Wings gezogen worden. Neben der Berlinerin wurden Luisa Geiselsöder aus Nördlingen und die zuletzt für den TSV Wasserburg spielende Leonie Fiebich gedraftet.

WNBA-Mitteilung