New York (dpa) - Die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL hat ihr Covid-19-Protokoll verschärft. Wie die Liga mitteilte, gelten die neuen Regeln mindestens bis Ende Februar.

Auslöser sind mehrere Corona-Ausbrüche und ein knappes Dutzend ausgefallener Spiele allein in dieser Woche. Mit Tobias Rieder (Buffalo Sabres), Nico Sturm (Minnesota Wild) sowie Philipp Grubauer (Colorado Avalanche) spielen auch drei deutsche Profis bei je einem der fünf Teams, die aktuell pausieren müssen.

Als eine der neuen Maßnahmen werden weitere Schnelltests eingeführt, zunächst für die 24 US-amerikanischen Teams. Sie sollen die täglichen PCR-Tests ergänzen und innerhalb einer halben Stunde ein Ergebnis liefern.

Zudem sollen unter anderem vorerst sämtliche Team-Meetings virtuell abgehalten und die Bewegung und Kontakte der Spieler außerhalb von Trainings und Spielen stärker kontrolliert werden. Die Liga empfiehlt zudem, sich Einkäufe nach Hause liefern zu lassen und Mund-Nasen-Schutzmasken mit dem Niveau KN95 zu tragen.

Seit dem Saisonstart Mitte Januar sind bereits 35 Spiele verschoben worden. Betroffen sind bislang die drei US-Divisionen, nicht die kanadische. Um wegen der Corona-Pandemie Kontakte und Reisen einzuschränken, hat die NHL in dieser Saison vier regionale Divisionen zusammengestellt, die unter sich bleiben.

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