Toronto (dpa) - Die Eishockeyspieler der Tampa Bay Lightning und der Columbus Blue Jackets haben sich das viertlängste Playoff-Duell der Geschichte geliefert.

Zum Auftakt der Endrunde setzten sich die Lightning nach fünf Verlängerungen und insgesamt sechs Stunden mit 3:2 durch. In der Best-of-Seven-Serie führt das Team aus Florida dank des entscheidenden Treffers von Brayden Point (151. Minute) mit 1:0.

Aber nicht nur die Spieldauer war historisch, denn mit insgesamt 151 Abschlüssen gaben beide Mannschaften die meisten Schüsse in einem Spiel seit der Datenerhebung 1955/1956 ab. Außerdem sicherte sich Blue-Jackets-Schlussmann Joonas Korpisalo mit 85 Paraden einen weiteren Rekord. Die später angesetzte Partie zwischen den Boston Bruins und den Carolina Hurricanes konnte wegen der nicht vorhersehbaren Länge der Partie nicht planmäßig angepfiffen werden und wurde um einen Tag verschoben.

Die Calgary Flames mit dem deutschen Nationalspieler Tobias Rieder sind indes erfolgreich in die Playoffs gestartet. Die Kanadier bezwangen die Dallas Stars mit 3:2 (2:0, 1:2, 0:0). Um in das Halbfinale der Western Conference einzuziehen, muss Calgary vier Spiele für sich entscheiden.

Rieder stand elf Minuten auf dem Eis. Er schoss einmal auf das Tor und blockte zwei Schüsse. Dallas kämpfte sich nach einem Doppelpack von Dillon Dubé (11/19.) zurück und glich im zweiten Drittel innerhalb von neun Sekunden aus. Den entscheidenden Treffer für die Flames erzielte Rasmus Andersson (47.).

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