Kuusamo (dpa) - Maiken Caspersen Falla aus Norwegen und ihr Landsmann Sondre Turvoll Fossli sind die ersten Weltcup-Sieger bei den Skilangläufern in der neuen Saison.

Falla setzte sich im finnischen Kuusamo im Klassiksprint vor der Schwedin Stina Nilsson und Ragnhild Haga aus Norwegen durch. Gleich drei Norweger waren bei den Herren vorn: Hinter Fossli kamen Eirik Brandsdal und Weltmeister Petter Northug ins Ziel.

Für das beste deutsche Resultat sorgte Denise Herrmann. Die Oberwiesenthalerin erreichte das Halbfinale, schied dort aber aus und wurde Zehnte. Die Qualifikation hatten zudem Hanna Kolb und Sebastian Eisenlauer überstanden, die in ihren Viertelfinals aber chancenlos waren.

Herrmann wollte ins Halbfinale und hat das Vorhaben bestens umgesetzt. Platz zehn in einem enorm starken Feld dürfte eine Signalwirkung für das gesamte DSV-Team haben, dass durchaus die erwarteten Resultate brachte.

Das war ein wirklich guter Start. Es gab bei allen eine gewisse Anfangsnervosität, doch die wurde ordentlich abgelegt, lobte Andreas Schlütter, der Sportliche Leiter der deutschen Langläufer. Immerhin waren bei diesem Wettbewerb auch Hanna Kolb und Sebastian Eisenlauer als jeweils 20. in die Viertelfinals gekommen.

Besonders für Sebastian habe ich mich gefreut. Das ist ein erster Fingerzeig darauf, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist, bemerkte Schlütter. Bei Eisenlauer hätte sich das Ausdauertraining der vergangenen Monate ausgezahlt. Sonst wäre er hier nicht durchgekommen.

Denise Herrmann hatte mit einem bemerkenswerten Viertelfinalsieg den Sprung in die Vorschlussrunde geschafft. Bemerkenswert deshalb, weil sie auf dem schwierigen Kurs von Beginn an in Führung lag. Das gelang im Halbfinale nicht mehr. Da war sie vom Start weg in der Defensive. Aber wie sie sich bewegt hat, war schon okay, erklärte Schlütter, dem auch der eine oder andere technische Fehler bei seinen Schützlingen aufgefallen war. Das ist aber zu Beginn einer Saison völlig normal, bemerkte er.