Davos (dpa) - Auch in der Höhenluft von Davos hat Nicole Fessel im Langlauf-Weltcup eine überzeugende Vorstellung abgeliefert.

Über 15 Kilometer im freien Stil war die Oberstdorferin als Zehnte beste Nicht-Skandinavierin. Bei den Herren lieferte Thomas Bing ein ordentliches Weltcup-Debüt in diesem Winter. Er wurde über 30 Kilometer 19. Da sich auch Andreas Katz als 25. und Jonas Dobler als 28. Weltcup-Punkte holten, war die Sportführung des Deutschen Skiverbandes (DSV) zufrieden.

Eine Klasse für sich waren einmal mehr die Norweger. In Therese Johaug und Martin Johnsrud Sundby setzten die beiden bislang dominierenden Läufer dieses Winters ihre Siegeszüge fort. Allein bei den Frauen platzierten sich sechs norwegische Athletinnen unter den besten Zehn.

Insofern war das Top-Ten-Ergebnis von Fessel sehr gut. Sie ist unser Zugpferd in dieser Saison und hat das auch in Davos unter Beweis gestellt. Es ist nicht einfach, so unvorbereitet in die Höhe zu gehen und dann einen langen Kanten zu laufen. Nicole hat das sehr ordentlich gemach, lobte der Sportliche Leiter, Andreas Schlütter. Steffi Böhler als 19. erfüllte ebenfalls die Erwartungen der Trainer.

Bing war beim Länderkampf Norwegen - Frankreich - die beiden Nationen stellten die besten neun Läufer im Endklassement - lange Zeit in aussichtsreicher Position. Er hatte sich langfristig auf seinen Weltcup-Einstand in der Höhe vorbereitet. Der Thüringer konnte auch eine Zeit lang mit den lange nach ihm ins Rennen gegangenen starken Athleten mitlaufen. Am Ende fehlten aber ein paar Kräfte, um sich vielleicht sogar unter den besten 15 platzieren zu können.

Nach den zum Teil verheerenden Ergebnissen des vergangenen Winters sind Punkte-Ränge unserer Läufer zumindest jetzt das Minimum. Dass wir weiter nach vorn wollen, steht außer Frage, betonte Schlütter.

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