Chemnitz l Brunst war in Chemnitz ein gefragter Mann. Der Torhüter des 1. FC Magdeburg musste nach dem 0:0 zahlreiche Interviews geben.

Dass gerade Brunst im Mittelpunkt des Interesses stand, hatte mit seiner insgesamt starken Leistung zu tun – vor allem aber mit zwei Paraden: In der 64. Minute behielt er im direkten Duell mit dem auf ihn zulaufenden Davud Tuma die Nerven, vier Minuten später entschärfte Brunst aus kurzer Distanz den Kopfball von Tarsis Bonga. Es war eine besonders sehenswerte Parade, schließlich erwischte Bonga den Keeper sogar auf dem falschen Fuß.

Brunst freut sich über starke Partie

Entsprechend groß war die Freude des 24-Jährigen, dass er seinem Team zumindest einen Punkt sichern konnte. „Ich bin froh, dass ich mich auszeichnen konnte, ich habe meinen Job gemacht. Eine solche Partie von mir tut natürlich gut.“

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Auch FCM-Trainer Stefan Krämer war nach dem Spiel zufrieden: „Alexander hat gezeigt, dass er ein sehr guter Torhüter ist, er hat uns im Spiel gehalten.“

Doch Brunst freute sich nicht nur über seine Leistung, er lieferte auch Argumente gegen seine Kritiker. Nach durchwachsenen Leistungen in der bisherigen Saison gab es nämlich den einen oder anderen Zweifler.

Kritik nicht immer gerecht?

Brunst empfindet eine solche Kritik nicht immer als gerecht. Denn: „Fehler sind menschlich und passieren halt. Ich bin noch jung. Außerdem waren die letzten Spiele auch nicht so schlecht, da hatte ich auch einige gute Aktionen. Ich habe mich aber von der Kritik nicht beirren lassen und weiß, was ich kann.“

Diesmal sei er es gewesen, der der Mannschaft besonders geholfen hat. „Im nächsten Spiel ist es dann wieder ein anderer Spieler. Wichtig ist, dass wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können“, betonte er.

Der Torhüter sieht den FCM insgesamt auf einem guten Weg, auch wenn in Chemnitz nicht alles rund lief. Aber: „Zu Beginn der Saison hätten wir eine solche Partie bestimmt noch verloren. Jetzt haben wir immerhin die Null gehalten.“

Brunst freut sich auf die eigenen Fans

Das Spiel am Sonnabend gegen 1860 München ist für Brunst trotz des Wiedersehens mit Ex-FCM-Innenverteidiger Dennis Erdmann keine besondere Partie. Ihn treibt vielmehr etwas anderes an: „Für mich sind unsere Heimspiele Feiertage. Es ist einfach toll, mit unseren Fans im Rücken auflaufen zu dürfen.“

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