Magdeburg l Seit 2012 ist der Abwehrspieler in Magdeburg und wurde in dieser Zeit zum Publikumsliebling.

„Mir hat die Planungssicherheit gefehlt. Irgendwann musste ich für mich eine Entscheidung treffen“, sagt Schiller, der bisher 99 Spiele für den Club bestritt. „Mir ist es überhaupt nicht leicht gefallen, mein Herz blutet. Der FCM war sechs Jahre mein Verein, für den ich mich zerrissen habe. Es ist deshalb schwierig, aber ich muss auch schauen, wo ich am Ende bleibe.“

Kallnik wollte Gespräch am Freitag

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik betont in diesem Zusammenhang, dass er am kommenden Freitag mit Schillers Berater eigentlich ein finales Gespräch zur Vertragssituation führen wollte. „Daraufhin hat der Berater mir gesagt, dass Felix das nicht möchte, weil er Planungssicherheit brauche“, sagt er. „Wirtschaftlich waren die Dinge besprochen, entscheidend ist für uns die sportliche Ausrichtung gewesen. Wir hatten dazu gesagt, dass wir noch keine verbindliche Aussage treffen konnten und deshalb noch die kommenden Tage abwarten wollten.“

Fahnentag bei 1. FC Magdeburg

Magdeburg (ag) l Beim Spiel des 1. FC Magdeburg gegen den Karlsruher SC sorgten die FCM-Fans mit tausenden Fahnen für eine beeindruckende Kulisse. Der FCM gewann 2:0.

  • Fahnentag beim 1. FC Magdeburg. Foto: Eroll Popova

    Fahnentag beim 1. FC Magdeburg. Foto: Eroll Popova

  • Philip Türpitz jubelt nach seinem 1:0. Foto: Eroll Popova

    Philip Türpitz jubelt nach seinem 1:0. Foto: Eroll Popova

  • Jubel nach dem 1:0. Foto: Eroll Popova

    Jubel nach dem 1:0. Foto: Eroll Popova

  • Mario Kallnik. Foto: Eroll Popova

    Mario Kallnik. Foto: Eroll Popova

  • Mann des Tages war Torhüter Jan Glinker. Foto: Eroll Popova

    Mann des Tages war Torhüter Jan Glinker. Foto: Eroll Popova

  • Warteschlangen an der MDCC-Arena in Magdeburg. Foto: Eroll Popova

    Warteschlangen an der MDCC-Arena in Magdeburg. Foto: Eroll Popova

  • Fans des 1. Fc Magdeburg im Stadion während des Spiels gegen den Karslruher SC. Foto: Eroll Popova

    Fans des 1. Fc Magdeburg im Stadion während des Spiels gegen den Karslruher SC. Foto: Eroll ...

  • Steffen Schäfer, Philip Türpitz und Dennis Erdmann. Foto: Eroll Popova

    Steffen Schäfer, Philip Türpitz und Dennis Erdmann. Foto: Eroll Popova

  • Tobias Schwede im Zweikampf mit Anton Fink. Foto: Eroll Popova

    Tobias Schwede im Zweikampf mit Anton Fink. Foto: Eroll Popova

  • FCM-Fans in der MDCC-Arena. Foto: Eroll Popova

    FCM-Fans in der MDCC-Arena. Foto: Eroll Popova

  • Marcel Costly und Jonas Föhrenbach. Foto: Eroll Popova

    Marcel Costly und Jonas Föhrenbach. Foto: Eroll Popova

Schiller stellt klar, dass es ausreichend Zeit gegeben hätte. „Es zieht sich seit vier Monaten, dass eine zeitnahe Entscheidung angekündigt wird“, betont er. „Für mich war der Punkt erreicht, dass ich mir etwas Neues suchen muss, wenn der Verein nicht sagen kann, ob er mit mir planen kann.“

Schiller hätte gerne verlängert

Der 28-Jährige, der nach seinem Musekelfaserriss gestern wieder ins Training eingestiegen ist, betont, dass er gerne in Magdeburg verlängert hätte: „Ich wollte unbedingt bleiben, das habe ich auch immer so geäußert. Ich bin traurig, dass ich gehe. Ich werde aber bis zur letzten Minute alles für den Verein geben. Bedanken möchte ich mich bei den FCM-Fans für die unglaubliche, jahrelange Unterstützung. So etwas werde ich wahrscheinlich nicht noch einmal erleben.“

Die Entscheidung, wo Schiller hingeht, ist unterdessen noch offen. „Es liegen Anfragen vor, ich habe mich aber noch nicht entschieden“, sagt er. „Ich muss hinter einer Sache stehen, wenn ich etwas Neues mache. Nur dann kann ich so agieren, wie ich es beim FCM gemacht habe.“

Dass er seinen Abschied am Freitagabend vor dem KSC-Spiel via Instagram andeutete, hat für Schiller einen klaren Hintergrund. „Es musste einfach raus. Es sollte klar sein, dass ich eine Entscheidung getroffen habe, hinter der ich stehe“, sagt er.

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