MeinungKommentar zu einer neuen Schule für Magdeburg: Aus der Not wird eine Schule

Ukrainer und Deutsche streben in Magdeburg die Gründung einer internationalen Schule an. Kinder sollen dort auf ein Leben in unterschiedlichen Ländern vorbereitet werden.

Von Christina Bendigs 02.06.2022, 10:27
Hier lernen urkainische Kinder in der Magdeburger Viehbörse. Foto: Christina Bendigs

Was Kinder aus der Ukraine in den vergangenen Wochen und Monaten erlebt haben, mag man sich gar nicht vorstellen: Das Wohnhaus zerstört, eine Flucht durch halb Europa vor dem Krieg in ihrem Heimatland, Flüchtlingsunterkunft, eine fremde Sprache. Ihnen das Ankommen in Deutschland erleichtern zu wollen, ist ein ehrenvolles Ziel. Und das Engagement, eine eigene Schule zu gründen, noch viel mehr, zumal von Menschen, die selbst neu in Deutschland sind.

Die Schule soll künftig allen Kindern offen stehen und als internationale Schule fungieren. Sie soll ermöglichen, dass Kinder fit sind für einen Weg zurück in die Ukraine, für ein Leben in Deutschland oder anderswo auf der Welt. Ähnliche Bemühungen wie in der Schule um die Kinder, sollte es auch um das Projekt selbst geben. Nicht nur vor dem Hintergrund der Intel-Ansiedlung würde eine internationale Schule der Landeshauptstadt Magdeburg gut zu Gesicht stehen.

Die Schule wäre eine weitere Option unter vielen, sein Kind auf das Leben vorzubereiten. Nicht jeder muss das Angebot annehmen, aber die Wahl zu haben, wäre toll.

Was Kinder aus der Ukraine in den vergangenen Wochen und Monaten erlebt haben, mag man sich gar nicht vorstellen: Das Wohnhaus zerstört, eine Flucht durch halb Europa vor dem Krieg in ihrem Heimatland, Flüchtlingsunterkunft, eine fremde Sprache. Ihnen das Ankommen in Deutschland erleichtern zu wollen, ist ein ehrenvolles Ziel. Und das Engagement, eine eigene Schule zu gründen, noch viel mehr, zumal von Menschen, die selbst neu in Deutschland sind.

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