Köln (dpa) - Wegen der Coronavirus-Pandemie kann das in Köln geplante Final Four der Basketball-Euroleague nicht wie geplant am 22. und 24. Mai stattfinden.

"Wir sind mit der Lanxess Arena in Gesprächen über einen späteren Termin", sagte Euroleague-Chef Jordi Bertomeu in einer Video-Pressekonferenz. Die Saison in der Euroleague, an der aus der Bundesliga Bayern München und Alba Berlin teilnehmen, ist seit dem 12. März unterbrochen.

"Unser Plan ist es nach wie vor, die Saison zu Ende zu spielen", sagte Bertomeu. "Und zwar die sechs noch ausstehenden Spiele der regulären Saison, die Playoffs und das Final Four." Allerdings sei derzeit noch unklar, ob das angesichts der europaweiten Auswirkungen der Pandemie möglich sei. "Wir werden die Gesundheit von Spielern, Trainern und Zuschauern nicht in Gefahr bringen", sagte Bertomeu. "Wenn wir die Saison beenden müssen, dann werden wir sie beenden."

Es sei auch denkbar, an einem anderen Ort und ohne Zuschauer zu spielen. In Deutschland sind Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten. Auch ein Final Eight sei nicht ausgeschlossen, sagte der Spanier. "Ich denke, Ende Mai werden wir wissen, wie es weitergeht", sagte Bertomeu. "Klar ist auch, dass wir nicht länger als bis Ende Juli spielen können. Sonst würden wir den Kalender der neuen Saison in Gefahr bringen." Das gelte auch für den Eurocup, der ebenfalls von der Euroleague veranstaltet wird.

Infos zum Finale Four auf Euroleague-Homepage